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Bauplan Hundehütte: Eigenheim für den Vierbeiner

Jedes Tier braucht seinen Lebensraum, sein Revier, seine Höhle, sein Haus. Um einen Unterschlupf der modernen Art geht es in unserem Bauplan Hundehütte. Für das Leben Ihres Hundes ist es wichtig, dass er ein Rückzugsgebiet hat, einen Ort der nur ihm gehört, wo er seine Knochen bunkern, sein Spielzeug lagern oder einfach nur in Ruhe ausspannen kann. Um einen solchen Ort zu schaffen, haben wir eine Hundehütte entworfen, die durch die doppelwandige Konstruktion mit Isolierung auch an kalten Tagen Schutz und Wärme bietet. Die Maße der Hütte sind auf einen Hund in Labradorgröße abgestimmt, bei kleineren oder größeren Hunden kann man diese einfach anpassen. Der Nachbau ist ein kleines Familien­projekt. Bei den meisten Arbeiten ist es gut, helfende Hände zu haben. Mit etwas Geduld können auch weniger Geübte ihrem Hund eine große Freude machen.
Hundehütte

Als Material haben wir außen wasserfest verleimtes Sperrholz verwendet. Im Innenbereich der Hütte haben wir wegen ihrer Widerstandsfähigkeit eine 4 mm dicke Betoplanplatte benutzt. Die Dachrippen können aus jedem beliebigen Sperrholz gebaut werden. Für die Latten der Unterkonstruktion ist Lärche oder Kiefer das passende Material. Für alle Verklebungen wurde wasserfester Kleber (PU-Kleber) verwendet. Für Verschraubungen empfehlen wir witterungsbeständige Edelstahlschrauben. Wenn Sie Ihrem Hund noch einen Platz an der Sonne gönnen möchten, können Sie aus Latten einen Rost bauen,
auf dem die Hütte aufgestellt wird. In unserem Fall ist der Rost aus Lärchelatten Querschnitt (30 mm x 20 mm) von unten mit Edelstahl Spax verschraubt.

1.1 Angaben in der Materialliste
zuschneiden

1. Lassen Sie sich die Sperr­holzplatten nach den Angaben in der Materialliste zuschneiden. Wenn Sie die Einzelplatten selbst zuschneiden wollen, ist es am einfachsten, Latten als Unter­lagen auf den Boden zu legen und dann mit einer Tauchsäge und einer Führungsschiene die Platten zuzuschneiden. Es hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, mit dem Bau der beiden Seiten­wände und des Bodens zu
1.2 Positionen
der Bohrlöcher

Bodens zu beginnen. Schneiden Sie die Kanthölzer (Pos. 3, 4, 8, 14, 15) auf das angegebene Maß. Sollten Sie nur andere Querschnitte zur Verfügung haben, können Sie mit einer Tischkreissäge das benötigte Maß zuschneiden. Die Positionen der Bohrlöcher werden auf den Kanthölzern angezeichnet, bevor die Löcher gebohrt werden. An­schließend die einzelnen Rah­men für die Unterkonstrucktion
1.3 Verschrauben Sie
die Platten mit Spax

Rahmen für die Unterkon­strucktion verschrauben (Schraubengröße 4,5 x 80 mm). Nachdem die Rahmen der Unterkonstruktion verschraubt sind, verschrauben (Schrauben­größe 4,5 x 80 mm). Nachdem die Rahmen der Unterkonstruk­tion verschraubt sind, Schrau­ben bohren. Verschrauben Sie die Platten mit Spax (3,5 x 20 mm) auf der Unterkonstruktion.
2.1 Styropordämmung

2. Wenn alle Innenplatten und die Bodenplatte (Pos. 1) verschraubt sind, schneiden Sie die Styropordämmung zu und legen die Platten in die Felder ein. Zeichnen Sie die Positionen der Unterkonstruktion auf den Außenverkleidungen (Pos. 6, 12) an. Diese werden mit dem Rest der Wand verklebt (PU-Kleber). Nun werden die Einzelteile der Wand mit Zwingen verspannt. Zeichnen Sie sich auf der
2.2 Giebelaußenverkleidung

Giebelaußenverkleidung jeweils den Mittelpunkt für den Radius der Dachrundung und der Türe an. Bauen Sie sich aus einem Sperrholzstreifen einen einfach­en Zirkel (am einen Ende ein Loch für den Blei­stift bohren, den Radius von der Bleistift­spitze nach hinten messen und ein Loch D = 3,5 bohren). Schrauben Sie durch dieses Loch den Zirkel am angezeich­neten Mittelpunkt fest. Jetzt
2.3 Rundung der Eingangstüre

kann die Dachrundung und anschließend die Rundung der Eingangstüre angezeichnet werden. Mit einer Stichsäge (Kurvensägeblatt) schneiden
Sie nun diese beiden Rundungen aus und übertragen dann den oberen Bogen auf die hintere Giebelwand. Auch diese nun mit der Stichsäge rund schneiden. Der Bogen kann auch direkt von der 1:1 Zeichnung übernommen werden.
3.1 Boden schleifen

3. Spannen Sie die beiden Gie­bel zusammen und schleifen Sie den oberen Boden mit grobem Schleifpapier. Wenn Sie eine Oberfräse mit Kopierring besitz­en, können Sie die Rundungen der Giebelwände auch fräsen. Zeichnen Sie die Positionen der Unterkonstruktion (Pos. 10, 11) auf den Giebel­seiten an. Dabei ist es wichtig, dass die Latten
3.2 Leisten abschneiden

außen so weit überstehen, dass beim späteren Schneiden der runden Kontur eine geschloss­ene Oberkante entsteht. Messen Sie mit einem Winkelmesser die genaue Gradzahl, mit der die Leisten außen so weit über­stehen, dass beim späteren Schneiden der runden Kontur eine geschlossene Oberkante entsteht. Messen Sie mit einem
3.3 Länge anzeichnen und
abschneiden

Winkelmesser die genaue Gradzahl, mit der die Leisten Die zugeschnittenen Leisten auf die zuvor angezeichneten Positionen legen, die genaue Länge anzeichnen und abschneiden.
4.1 Styroporplatten

4. Kleben Sie die Leisten nun Stück für Stück auf dem Giebel­brett fest. Am vorderen Giebel­brett werden die Leisten auf die gleiche Art und Weise befestigt. Passen Sie auch die Leisten an der Türe an und kleben Sie diese fest. Im nächsten Schritt werden die Styroporplatten eingepasst und die innere Verkleidung angepasst.
4.2 Dachkonstruktion

Sind beide Giebelwände vollständig zusammengebaut, werden entlang der Rundungen mit der Stichsäge die innere Verkleidung und die Unterkon­struktion abgeschnitten. Legen Sie die Giebelseiten auf die Dachträger (Pos. 18) der Dach­konstruktion auf und übertragen Sie die obere Rundung. Schnei­den Sie die Dachträger mit der Stichsäge aus.
4.3 Massivholz

Um eine genaue Schnittkante zu erhalten, den Pendelhub der Stichsäge auf Stellung 1 ein­stellen. Schneiden Sie mit der Tischkreissäge die Dachab­schluss­leisten der Länge nach schräg zu. Bei Längsschnitten in Massivholz ist es dringend er­forderlich, ein grobes Sägeblatt zu verwenden. Schneiden Sie die Länge der Leisten mit der Tischkreissäge ab.
5.1 Breite der Abschlussleisten

5. Zeichnen Sie die Breite der Abschlussleisten auf den Dachträgern an und schneiden die Ecken mit der Tischkreissäge ab. Die Verbindungslöcher für die Schrauben zwischen den Abschlussleisten und Rippen anzeichnen und die Löcher (D = 4 mm) bohren. Die Träger und die Abschlussleisten miteinander verschrauben. Die Dachträger und die Dachaußenverkleidung werden miteinander verklebt.
5.2 Verkleidung

Um später die genaue Positio­nierung zu erleichtern, ist es wichtig, dass Sie den Dachüber­stand anzeichnen. Zum Verkle­ben benutzen wir wieder PU-Kleber. In diesem Arbeitsschritt müssen Sie mit zwei Personen arbeiten. Es ist auch ratsam, das Ganze vorher “trocken” (ohne Kleber) durchzuspielen. Geben Sie den Kleber auf den Dach­trägern an und fixieren Sie die Verkleidung an der einen
5.3 Zwingen setzten

Außenkante. Die Unterkon­struktion mit Druck auf der Verkleidung abrollen und zunächst in der Mitte, dann an der zweiten Abschlussleiste, mit Zwingen fixieren. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, werden so viele Zwingen wie möglich gesetzt. Falls nach dem Trocken noch Spalten zu erkennen sind, diese im Inneren des Daches mit Silikon abdichten.
6.1 Position der Kulissenscharniere

6. Zeichnen Sie die Position der Kulissenscharniere auf der Innenverkleidung (Pos. 17) des Daches an und schneiden Sie die Aussparungen, die die Materialdicke der Scharniere ausgleichen, mit der Stichsäge aus. Schrauben Sie jetzt die Innenverkleidung am Dach fest. Die Verbindungslöcher (D = 4,5 mm) zwischen den einzelnen Wänden bohren und die Hütte zusammen schrauben. Wenn nun das Dach aufgelegt und
6.2 Innenverkleidung

ausgerichtet ist, die Position der Scharniere anzeichnen. Markieren Sie die Außenseite der Wand auf der Unterkante der Scharniere mit einem Spitzbohrer. Das Dach wieder abnehmen und die Scharniere festschrauben. Jetzt kann die komplette Hütte montiert werden und alle Kanten und Ecken nachgeschliffen werden. Zerlegen Sie die Hütte wieder und schleifen mit einem Exzenterschleifer alle Außenflächen.
6.3 Zum Fixieren Klebeband
verwenden

Letzter Schliff P 180. Nach eigenen Wünschen werden nun die Flächen mit einer wasserfes­ten Lasur oder Lack gestrichen. Verarbeitungshinweise des Herstellers beachten! Mit einer Feinsäge schneiden Sie Kunst­stoffwinkel ab, die mit PU-Kleber (Pattex X-PERT) dauerhaft an den Ecken der Hütte befestigt werden. Zum Fixieren Klebe­band verwenden. Die Dachvor­derkante abkleben und den Rand weiß streichen.

Maschinenliste

  1. Stichsäge
  2. Akkuschrauber
  3. Tischkreissäge
  4. Exzenterschleifer

Werkzeugliste

  1. Zwingen
  2. Spitzbohrer
  3. Pinsel
  4. Klebeband

Werkzeugliste

  •    5.   Kartuschenpresse
  •    6.   Handsäge

Materialliste

Pos Anz. Bezeichnung Länge Breite Dicke Material
Bodenplatte
1 1 Unterseite 966 656 4 Betonplan
2 1 Oberseite 900 590 4 Betonplan
3 2 Längsleiste 900 35 20 Lärche
4 3 Querleiste 520 35 20 Lärche
5 1 Schwelle 320 33 24 Lärche
Vorder-/Rückwand
6 2 Außenseite 695 638 9 BFU 100
7 2 Innenseite 695 590 4 Betoplan
8 4 Seitenleiste ca. 590 35 20 Lärche
9 4 Ob. Bogenleiste ca. 350 35 20 Lärche
10 2 Türseitenleiste 325 35 20 Lärche
11 2 Türbogenleiste ca. 210 35 20 Lärche
Seitenwände
12 2 Außenseite 966 551 9 BFU 100
13 2 Innenseite 948 551 4 Betoplan
14 4 Längsleiste 448 35 20 Lärche
15 6 Querleiste 481 35 20 Lärche
Dach
16 1 Oberseite 990 760 4 BFU 100
17 1 Unterseite 900 670 4 Betoplan
18 3 Dachträger 635 140 18 Betoplan
19 2 Randleiste 900 35 30 Lärche
Beschläge
20 4 Eckleiste, weiß 590 25/25 2 Kunststoff
21 4 Kulissenscharnier, verzinkt
Auflagerost (Maße individuell anpassen)
22 4 Tragbalken 1450 50 60 Lärche
23 8 Latten, lang 1650 80 20 Lärche
24 7 Latten, kurz 650 80 20 Lärche
BFU 100 = wasserfest verleimtes Furniersperrholz;
Alle Maße in Millimeter

Klebertipp

Polyurethanklebstoffe (kurz PU-Kleber) eignen sich wegen ihrer hohen Witterungsbeständigkeit besonders gut für den Einsatz im Außenbereich. Man kann Sie in Tuben, Kartuschen (wie Silikon) oder in Flaschen kaufen. Sie eignen sich zum Verkleben von Holz mit Holz, Holz mit Kunststoff, Holz mit Metall, Holz mit Beton und vielem mehr. Wichtig ist, dass eine der beiden Klebeflächen saugfähig ist. PU-Kleber benötigen Feuchtigkeit zum Aushärten, weshalb sie sich auch für das Verkleben von feuchtem Holz eignen.

Bauplan Hundehütte

Nachdem Sie sich einen Überblick über die Bauanleitung verschafft haben, können Sie anschließend von unseren Bauplan Gebrauch machen und diesen als Schablone für den Bau ihrer Hundehütte verwenden.

Mit freundlicher Genehmigung von festool.de.

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