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Garagenzufahrt pflastern in Selbstbauweise – geht das?

Geht das? Nämlich eine Garagenzufahrt selbst pflastern? Wenn man dieses Foto betrachtet, dann stellt der Laie fest, dass man sich mit einer solch umfangreichen und dekorativen Pflasterung übernehmen wird. In der Tat wurde diese weiträumige Auffahrt von einem Spezialunternehmen gestaltet und gepflastert.

Garagenzufahrt

Eine einfache Auffahrt, das kriegt der engagierte Hausbesitzer aber auch in Eigenleistung hin, er sollte sich aber schlau machen, wie die sogenannten Pflasterverbände zu verlegen sind. Will er eine solche Garagenzufahrt besonders dekorativ pflastern, hilft eine ausführliche Fachinformation. Hier aber nun die Kurzfassung für Bauherren und Heimwerker, die es eilig haben:

Um einen stabilen Unterbau für die Pflastersteine zu bekommen, müssen vor der Garage die Bodenschichten wie Lehm, Mutterboden, etc. soweit abgraben werden, bis man einen tragfähigen Untergrund erreicht. Dieser muss gut 30 Zentimeter unterhalb der späteren Pflasteroberkante liegen, damit genug Platz für alle Konstruktionsschichten verbleibt.

Wichtig ist, ein leichtes Gefälle von zwei bis 2,5 Prozent einzuplanen, wenn es sich bei der Fläche vor der Garage um eine Ebene handeln sollte. Das Gefälle, durch das Regenwasser abfließen kann, führt dabei natürlich vom Haus bzw. der Garage weg.

Mit einem Rüttler muss der Untergrund jetzt verdichtet werden. Darauf füllt man eine 25 Zentimeter dicke Schicht aus frostsicherem Material wie Kies oder Schotter, die als Unterbau dient. Auch diese Schicht muss so verdichtet werden, dass sie standfest wird.

Jetzt folgt schon das Pflasterbett aus Sand, das im losen Zustand etwa vier bis fünf Zentimeter stark sein sollte. Das sogenannte Feinplanum bleibt zunächst unverdichtet, es wird erst mit den verlegten Pflastersteinen abgerüttelt.

Beim Verlegen der Steine ist es wichtig darauf zu achten, dass Fugen von etwa drei Millimetern Breite entstehen. In diese wird zum Schluss noch einmal trockener Sand eingefegt, bevor wieder der Rüttler eingesetzt werden muss. Ganz zum Schluss muss die Fläche noch einmal mit Sand abgekehrt werden, bis die Fugen komplett verfüllt sind.

Diese Zufahrt ist natürlich nur PKW-geeignet. Wer Lastwagen vor seiner Garage parken will, sollte sich die Zufahrt von einem Tiefbauunternehmen anlegen lassen.

Foto(s): www.fotoatelier-schumacher.de

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