Bei dieser Anleitung für einen Couchtisch ist nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität gefragt. Handwerkskunst ist für das Tischgestell gefordert. Es ist aus Rotkernbuche in klassischer Pfosten-Riegel-Bauweise gefertigt. Das auf eine Trägerplatte geklebte Mosaik wird durch einen Rahmen aus Edelstahl gefasst und mit Abstandshaltern auf dem Holz montiert. Das Mosaik kann aus Glassteinen, Fliesenbruchstücken oder Naturstein ganz individuell nach eigener Vorstellung hergestellt werden. |
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Zunächst werden die Einzelteile des Tischgestells zugerichtet. Der Massivholz-Pfosten hat einen Querschnitt von 60/80 mm und erhält oben eine Ausfräsung.
Die Längsriegel sind so dimensioniert wie die Pfosten und haben an beiden Enden Zapfen, die in die Ausfräsung der Pfosten geleimt werden. |
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Die Riegel erhalten jeweils im Drittel 2 Einfräsungen zur Aufnahme zweier Querriegel, die die Stabilität des Tischgestells gewährleisten. Die Querriegel sind 60/60 mm stark und sind an beiden Enden für eine bündige Überblattung (siehe Detail A) mit den Längsriegeln vorgerichtet. Die Querriegel werden mit einem Holzdübel fest mit den Längsriegeln zusammengefügt. |
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Nun kann der Metallrahmen montiert werden. Den Rahmen aus Edelstahlwinkelprofilen 40/40/4 mm lässt man sich am besten von einem Schlosser fertigen. Befestigt wird er an den Ecken und längsseits mittig am Tischgestell. Dazu wird eine Gewindestange M 6 mit aufgeschraubter Hülsenmutter in der passenden Länge zugeschnitten und durch Bohrungen im Rahmen und in den Abstandhaltern geführt. |
Zum Verschrauben der Gewindestange wird ein Querbolzen genutzt. Der Bolzen wird seitlich im Tischbein und im Riegel des Tischgestell platziert. Eine Bohrung von oben ermöglicht die Verbindung über die Gewindestange. Länge und Durchmesser der Bohrungen richtet sich nach den im Handel erhältlichen Beschlägen. |
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| Als Tischplatte dient ein Mosaik. Für Mosaike eignen sich Glasfliesen, Keramik jeglicher Art, "Smalti" (venezianisches Glas), Kieselsteine, Muscheln und andere Fundstücke. Fliesen sind als Restepackungen oder als Bruch im Fachhandel erhältlich. Zum Verlegen benötigt man eine Fliesenzange, Pinzetten, Weißleim und Fugenmasse. Dazu noch einen Schuss Fantasie und Kreativität für das Motiv. |
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Das Motiv wird zunächst auf einem Transparentpapier skizziert und dann mit Kohlepapier auf die Trägerplatte übertragen. Als Trägerplatte dient eine wasserfest verleimte Spanplatte mit einer Dicke von 18 mm. Zum Befestigen werden die Steine mit dem Weißleim versehen und aufgeklebt. Das Ganze muss dann trocknen, die Trocknungszeit beträgt dafür etwa 3 bis 5 Stunden. Anschließend kann das Mosaik verfugt werden. Den Fugenmörtel verteilt man mit einer Palette in alle Richtungen und wischt die Fläche anschließend mit einem feuchten Tuch ab. Dabei ist zu beachten, dass kein Stein mit Mörtel bedeckt ist. Nach dem Verfugen muss das Mosaik mindestens 2 Tage lang durchtrocknen.
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