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Seit den 1960er-Jahren gibt es Badewannen aus Stahlemail. In Deutschland werden sie nur noch von wenigen Anbietern wie Bette, Kaldewei (siehe Abbildung) oder Thale angeboten. Nichtsdestotrotz wollen viele noch nicht auf die liebgewonnene Wanne ihrer Jugend verzichten, obwohl sie etwas teurer als eine Acryl-Badewanne ist. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie fast unverwüstlich ist und Kratzer keine Chance haben. Kaldewei gibt beispielsweise auf seine Badewannen eine Garantie von 30 Jahren. Zudem finden Bakterien kaum eine Möglichkeit, sich auf der glatten, glasharten Oberfläche anzusiedeln. Auch wenn Email beinahe unverwüstlich ist, kann dennoch durch Schlageinwirkung ein Stück abbrechen. Beschädigungen lassen sich mit Email aus der Tube jedoch ausbessern. Email fühlt sich bei angefüllter Wanne kalt an, gleicht sich aber mit der Zeit der Wassertemperatur an. Allerdings ist die Formbarkeit im Vergleich zu Acryl eingeschränkt und das Gewicht höher. Das kann bei der Sanierung von Altbauten aus statischen Gründen von Interesse sein.
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