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Lunker ist die umgangssprachliche Bezeichnung für kleine Hohlräume mit wenigen Millimetern Durchmesser (meist Lufteinschlüsse), die beim Einbringen des Betons in die Schalung entstehen. Meist sind diese Lunker an der Betonoberfläche mit einer dünnen Zementleimschicht überzogen und daher auf Anhieb nicht ersichtlich. Erst durch eine mechanische Bearbeitung der Betonoberfläche (z.B. Sandstrahlen) werden diese Lufteinschlüsse sichtbar. Um einen ebenen, glatten Untergrund für Anstriche oder andere Beschichtungen zu erhalten, müssen die Unebenheiten geschlossen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die in den Hohlräumen enthaltene Luft beim Überziehen mit einer Spachtelmasse oder einer füllenden Beschichtung eingeschlossen wird. Das kann zu Blasenbildung führen, wenn der verwendete Beschichtungsstoff das Entweichen der Luft bis zum Beginn der Austrocknung verhindert. Auch in Stahl treten Lunker auf. Diese entstehen, wenn sich nach dem Vergießen Hohlräume im Block oder Strang befinden, die bei der weiteren Umformung nicht geschlossen werden können.
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