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Unter Kammertrocknung wird die technische Trocknung von gesägtem Holz verstanden. Sie ist neben der Freilufttrocknung die zweite Möglichkeit Holz zu trocknen. Die technische Trocknung erfolgt in elektronisch gesteuerten Trockenkammern, in denen jede gewünschte Endfeuchte erreicht
werden kann. Der Trocknungsprozeß wird über spezielle Sonden im Holz, die mit einer elektronischen Auswertung an den Prozessrechner angeschlossen sind, überwacht und geregelt. Der Feuchtegehalt von kammergetrocknetem Holz lässt sich eigentlich frei einstellen, liegt aber i.d.R. bei ca. 12-15% Holzfeuchte, was auch durch die Lagerung bei ca. 50% rel. Luftfeuchte erreicht werden kann (da dauert es aber deutlich länger). Vor einem Einbau in beheizte Räume (rel. Luftfeuchte normalerweise ca. 30%) muss auch solches Holz akklimatisiert werden, was je nach Holzart unterschiedlich lange dauert.
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