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Das Drei-Liter-Haus braucht pro Quadratmeter und Jahr nicht mehr als 30 Kilowattstunden an Heizenergie. Das entspricht rund drei Litern Öl oder drei Kubikmetern Erdgas. Es schneidet dadurch bezüglich des Energieverbrauchs im Vergleich zum Passivhaus schlechter, im Vergleich zum Niedrigenergiehaus besser ab. Bei einem solchen Gebäude ist daher im Gegensatz zum Passivhaus noch eine zusätzliche Heizungsanlage erforderlich, die aus einer konventionellen Heizung oder eine Wärmepumpe bestehen kann. Ein Drei-Liter-Haus kann nur durch den Einbau von zusätzlichen Wärmedämmschichten (wie z.B. eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) an den Außenwänden und Fenster mit verbesserten U-Werten) erreicht werden. Ebenso wie bei „normal“, d.h. nach EnEV-Standard gedämmten Häusern, kommt der luftdichten Gebäudehülle eine herausragende Bedeutung zu, um Bauschäden und Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Dies bedingt eine fachlich einwandfreie Planung und eine konsequente Bauüberwachung und Qualitätskontrolle, da mangelhaft ausgeführte Wärmebrücken schnell zu teuren Folgeschäden führen können.
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