Das umfangreichste Baulexikon im Internet

A| B| C| D| E| F| G| H| I| J| K| L| M| N| O| P| Q| R| S| SCH| ST| T| U| V| W| X| Y| Z
Suchbegriff:
 

Balkongeländer

Fachbeiträge lesen:
» Balkone aus Aluminium - auch für den nachträglichen Anbau geeignet
» Balkonentwässernung muss kein Problem sein
» Balkongeländer montieren - darf das der Heimwerker
» Balkonsanierung - verschiedene Herstellermethoden

Helfen Sie mit!
» Ergänzungsvorschlag
» Verbesserungsvorschlag

Ein Balkongeländer ist in erster Linie die Absturzsicherung eines Balkons. In zweiter Linie fungiert ein Balkongeländer aber auch als Sichtschutz oder Windschutz. Der optische Aspekt eines Balkongeländers darf auch nicht unterschätzt werden, kann so ein Geländer doch dem Haus seine eigene Note geben. Rein von der Konstruktion besteht ein Balkongeländer aus senkrechten Pfosten (meist aus Edelstahl, aber auch aus Holz), die am Balkon verankert werden und senkrechten bzw. waagerechten Füllstäben bzw. Füllbrettern. Als Material für die Verkleidung der Pfosten kommen Glas, Kunstoffe, Lochbleche, Colorplatten, Aluminium oder Holz zum Einsatz. Ein Geländer muss statisch berechnet sein. Dazu müssen nach DIN 1055 neben dem Eigengewicht des Geländers noch Horizontal- und Vertikallasten angenommen werden, die durch Wind, Blumenkästen oder Auflehnen entstehen. Ein Statiker ermittelt die maßgebenden Beanspruchungen, woraus sich die Pfostenabstände und Profilquerschnitte ergeben. Zur Befestigung der Pfosten müssen spezielle Dübel verwendet werden. Für die Verankerung im vorderen Randbereich einer Balkonplatte dürfen nur spannungsfreie bzw. spreizdruckfreie, bauaufsichtlich zugelassene Dübel aus Edelstahl V4A verwendet werden. Dies sind zugzonentaugliche Klebeanker sowie Hinterschnittanker. Dabei kommt es auch immer auf die Bauteildicke an. Ist diese nicht ausreichend, muss mit einer Durchsteckmontage gearbeitet werden.

© Copyright by pw-Internet Solutions GmbH

  Suchen:
 
Kärcher
Zur Facebook Seite
Vorwerk Teppich
Zapf Garagen
Hailo
Gutta
Alma Küchen
IWO