Abkürzungen

Alles zum Thema "N"

n

Kennbuchstabe für ABS mit Acrylnitrilgehalt unter 30%

N (1), kN, MN

Im Bauwesen wird die Kraft oder die Belastung, die auf ein Gebäude einwirkt, in Newton, Kilonewton oder Meganewton angegeben. Laut Definition ist ein Newton als die Kraft definiert, bei der ein Körper von einem Kilogramm Masse in einer Sekunde eine Geschwindigkeitszunahme von einem Meter pro Sekunde erfährt, wenn die Kraft in Bewegungsrichtung wirkt. Die Erde wirkt wie eine Art Magnet und versucht jeden Körper in Richtung ihres Mittelpunkts mit etwa 10 m/s² zu beschleunigen, bis er von der Oberfläche gebremst wird. Ein Mauerstein soll natürlich nicht durch die Gegend fliegen, er muß durch eine Gegenkraft daran gehindert werden. Nur wenn diese Kraft groß genug ist, bleibt der Stein dort, wo er vorgesehen ist. Da eine Mauer nicht nur aus einem Stein, sondern aus vielen besteht, muß die Gegenkraft entsprechend groß sein. Meist ist die Erdoberfläche nicht tragfähig genug, weshalb ein Fundament benötigt wird, das die Kräfte auf eine größere Fläche verteilt.1000 N = 1 kN1000 kN = 1 MN

N2

Stickstoff

N (2)

Naturgase (Gasfamilie II). Sie beinhalten die methanreichen Brenngase, die in der Natur vorkommen.

N (3)

Nische. Wortkürzung in einer Grundrisszeichnung.

N (5)

Kennbuchstabe zur Kennzeichnung von Betriebsmitteln: Verstärker, Regler (elektronische und mechanische Regler).

NA

Zemente mit niedrigem wirksamen Alkaligehalt. Werden für Beton verwendet, der mit reaktionsfähigen Zuschlägen hergestellt wird und wo die Zuschläge mit höherem Alkaligehalt den Beton zerstören könnten.

NA (2)

Normenausschuss des DIN

Na (3)

Natrium

NABau

Normenausschüsse Bauwesen

Nabu

Naturschutzbund Deutschland

NAGUS

DIN Normenausschuss Grundlagen des Umweltschutzes

NAM

Normenausschuss Maschinenbau

NAS

Normenausschuss Schweißtechnik

NATM

New Austrian Tunneling Method - Neue Österreichische Tunnelbauweise (-methode).

NAVp

Normenausschuss für Verpackungswesen

NAW

Normenausschuss Wasserwesen

NA-Zement

Zement mit niedrigem wirksamem Alkaligehalt zur Verwendung bei Zuschlag mit alkaliempfindlichen Bestandteilen.

NB

Nichbitumenverträglich

NB (1)

Naturbims. Wird beispielsweise als natürlicher Zuschlag bei Leichtbetonsteinen verwendet.

NB (2)

Nußbaum

NB (3)

Neubau

NB (4)

Notbremse. Abkürzung aus dem Bahnbereich.

NBauO

Niedersächsische Bauordnung

NBF

Nettobaufläche. Baugrundstücke aller Art außer Verkehrs- und Grünflächen.

NBR

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Nitrilkautschuk (vgl. PBAN)

NBÜ

Notbremsüberbrückung. Abkürzung aus dem Bahnbereich.

NC-Lacke

Nitrozelluloselacke, auch als Nitro- oder CN-Lacke bezeichnet, werden durch Streichen, Spritzen, Gießen, Walzen, Tauchen, Fluten oder Spachteln aufgetragen. Nach diesen Arbeitsverfahren werden sie unterteilt in Streich-, Spritz-, Gieß-, Walz-, Tauch-, Flut- und Spachtellacke.

NCNS

N-Cyanosulfonamid-Harze

NCR

Acrylnitril-Chloropren-Kautschuk

ND (1)

Nutzungsdauer

ND (2)

Dachneigung

NDD

Niederdruck-Dampfheizung

NDI

Naphthylen-diisocyanat

NDK

niedrige Dielektrizitätskonstante

NDSchG

Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz

NE

jährlicher Nutzenergiebedarf unter Anwendung des gebäudespezifischen Nutzungsprofils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche (spezifisch) und je Zone (zonenbezogen) in kWh/m²a bzw. kWh/a

NEH

NE-Metalle

Nichteisenmetalle

NERLT-d

jährlicher Nutzenergiebedarf Raumlufttechnik Befeuchten unter Anwendung des gebäudespezifischen Nutzungsprofils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche (spezifisch) und je Zone (zonenbezogen) in kWh/m²a bzw. kWh/a

NERLT-h

jährlicher Nutzenergiebedarf Raumlufttechnik Heizen unter Anwendung des gebäudespezifischen Nutzungsprofils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche (spezifisch) und je Zone (zonenbezogen) in kWh/m²a bzw. kWh/a

NERLT-k

jährlicher Nutzenergiebedarf Raumlufttechnik Kühlen unter Anwendung des gebäudespezifischen Nutzungsprofils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche (spezifisch) und je Zone (zonenbezogen) in kWh/m²a bzw. kWh/a

NF (1)

Die Nutzfläche eines Gebäudes ist ein Teil der Nettogrundfläche. Sie teilt sich auf in die Haupt- und die Nebennutzfläche. Zur Hauptnutzfläche gehören unter anderem die Nutzungsarten Wohnen und Aufenthalt. Sanitär- und Abstellräume, Garagen oder Stellplätze gehören zur Nebennutzfläche.

NF (2)

Ein Mauerstein im Normalformat. Spielt in der Baupraxis nur noch eine untergeordnete Rolle. Gebräuchlicher ist der Mauerstein im Dünnformat.

NFB

normalfester Beton

NG

Nenngröße

NGeb

Nebengebäude

NGF

Die Nettogrundfläche ist die Summe aller nutzbaren Grundflächen (Flächen zwischen Wänden, Stützen, Pfeilern..) sowie freiliegende Installationen, fest eingebauten Gegenständen (Heizkörper etc.). Weiterhin ist die Nettogrundfläche unterteilt in Nutzfläche (VF).

NHL

Natürliche hydraulische Kalke

NHM

Normenausschuss Holzwirtschaft und Möbel

NHRS

Normenausschuss für Heiz- und Raumlufttechnik

Ni

Nickel. Legierungswerkstoff für nicht rostenden Stahl.

NIN

Normenausschuss Instandhaltung

NIR

Acrylnitril-Isopren-Kautschuk

NK

Nebenkosten

NK (1)

Naturkautschuk (vgl. NR)

NLV

Nebenluftvorrichtung/Zugregler/Zugbegrenzer

nm

Wellenlänge

NM

Normalmörtel. Das mit Normalmörtel hergestellte Mauerwerk ist nicht frostbeständig und muss deshalb vor Durchfeuchtung geschützt werden.

Nm, kNm, MNm

Kommt noch ein Weg zur Kraft hinzu, spricht man von Arbeit oder dem Moment. Ein Moment entsteht zum Beispiel beim Lösen einer Schraube mit einem Schraubenschlüssel. Je länger der Hebel, desto leichter läßt sich die Schraube lösen. Große Momente können aber auch ein Problem darstellen. Bläst beispielsweise ein Sturm auf ein Hochhaus, entstehen sehr große Momente, die durch geeignete Baumaßnahmen gebändigt werden müssen.

N/m, KN/m, MN/m

Hiermit werden Flächenlasten bezeichnet, beispielsweise das Gewicht von Schnee oder das Eigengewicht einer Betonplatte. Auch der Druck des Grundwassers auf die Bodenplatte oder der Erddruck auf die Kellerwand sind Flächenlasten.

NMW

Normalmauerwerk

NN

Normalnull. Höhenfestpunkt, der durch die Landesvermessung festgelegt wird. Wird als Höhenbezugspunkt auf der Baustelle benötigt, auf den die Höhenunterschiede auf dem Bau bezogen werden.

NNF

Nebennutzfläche

NÖT

Neue Österreichische Tunnelbauweise (-methode).

NOX

Stickoxide oder Stickstoffoxide

NPW

Non Potable Water (Nichttrinkwasser)

n.Pz.

Natürliche Puzzolane

NR

Naturkautschuk (engl. natural rubber) (vgl. NK)

NRA

Natürliche Rauchabzugsanlage

NRI

Der Netto-Rauminhalt ist die Summe der Rauminhalte aller Räume, deren Grundflächen zur Netto-Grundfläche gehören.

NT-Heizung

Niedertemperaturheizung

NT-Kessel

Niedertemperatur-Heizkessel

NUA

Nonylundecyladipat

NÜA

Normenausschuss Überwachungsbedürftige Anlagen

NUDA

Nonyl-undecyl-adipat

NUDP

Nonyl-undecyl-phthalat

NUP

Nonylundecylphthalat

NW

Niedrige Hydratationswärme. Zementeigenschaft. NW-Zemente eignen sich für dickwandige Bauteile aus Beton, wo ein übermäßiger Temperaturanstieg infolge exothermer Hydratation Risse und sonstige Schäden erzeugen könnte.

NWfl.

Nettowohnfläche

NWL

Nennwärmeleistung

NYCWY

Kunststoffkabel mit Kupferadern und einem konzentrischen, wellenförmig aufgebrachten Kupferleiter.

NYY

PVC-isolierte Kunststoffkabel