Wie du Terrassendielen und -fliesen aus WPC richtig verlegst

WPC ist ein innovatives Gemisch aus dem Naturstoff Holz in Verbindung mit haltbarem Kunststoff, aus dem Terrassendielen und -fliesen gefertigt werden. Umweltfreundlich, witterungs- und feuchtigkeitsbeständig, schädlingsabweisend und dauerhaft haltbar, lassen sie sich im Außenbereich als Terrassenboden einfach verlegen, was durch das einfache Click-System begünstigt wird. Sie sind in der Anschaffung nicht ganz günstig, erfordern aber weiterhin keine Pflege wie z .B. Holzdielen, bei denen jährlichen Wartungskosten zwischen 10 und 15 Euro pro m² anstehen können. Die verschiedenen Farbnuancen von ganz hell bis dunkel sowie die unterschiedlichen Oberflächen-Strukturen des WPCs ermöglichen eine individuelle Gestaltung Ihrer Terrasse oder Ihres Balkons im Do-it-yourself-Verfahren.

Terrassendielen selber verlegen - die Unterkonstruktion

Die Abkürzung steht für Wood-Plastic-Composites, welches ein Verbundstoff aus verschiedenen Anteilen Kunststoff, Holz, Additive und Holzmehl ist. Der thermoplastische Stoff hat keine Splitterbildung, eine optimale Masse und verzieht oder dehnt sich nicht bei Feuchtigkeit. Dank der optimalen Masse wie auch des Click-Systems ist eine Verlegung in Eigenregie recht einfach, es müssen nur die richtigen Vorarbeiten getroffen werden. Der Unterbau muss solide und gut gebaut werden, damit die lange Haltbarkeit der Dielen oder Fliesen gewährleistet ist. Beim Bau der Unterkonstruktion sollte die Hinterlüftung eine Rolle spielen und ein Neigungswinkel von 1,5 bis 2,5 % vom Haus weg eingeplant werden. Damit das Verlegen gelingt, ist ein vorheriger genauer Plan über Größe und Höhe der Terrasse von Nöten, das richtige Werkzeug sollte griffbereit sein. Dann wird die endgültige Höhe abgemessen und die Basisvorbereitung getroffen. Das Basisprofil ist in einem bestimmten Abstand anzubringen, damit die Terrasse von unten ausreichend Luft bekommt, so kann die Feuchtigkeit besser abtrocknen. Der Abstand der einzelnen Latten und die Höhe, wie auch der Neigungswinkel sind genauestens zu messen. Der beste Untergrund für die Konstruktion ist ein verdichteter Kiesgrund, der mit Verlegesand aufgefüllt wird. Betonplatten im Abstand von 400 mm dienen als Unterkonstruktion für die Lagebalken, die in einem 90-Grad-Winkel zur Laufrichtung der Terrassendielen verlegt werden. Ein ebener Betonboden wäre ebenfalls ein guter Untergrund für eine gleichmäßige und saubere Verlegung.

Verlegung der Dielenkonstruktion

Das Terrassendielenmaterial sollte in jedem Fall vorgebohrt werden und der Anfangsmontage-Clip wird geradlinig mit den Senkkopfschrauben in die Lagebalken gebohrt. Auf diesen Clip wird nun die erste Lage Terrassendielen geschoben. Des Weiteren benötigen Sie die herkömmlichen Montageclips, die an die erste Reihe Dielen und den Lagebalken festgeschraubt werden. Die Schrauben dürfen nicht überdreht werden und ein gewisser "Zug" muss gewährleistet sein. So verlegen Sie Reihe für Reihe bis hin zum Abschluss. Diese Reihe wird mit längeren Schrauben schräg in den Lagebalken befestigt. Zweierlei Blenden sorgen für den optimalen Abschluss und eine differenzierte Optik. Einfache Blenden werden auf Gärung gesägt und an der Dielenlängsseite in der Nut, an den Querseiten mit der Unterkonstruktion verschraubt. Einen dezenten Rahmen setzen Sie mit der Winkelblende, die auf Gärung gesägt, von oben verschraubt werden. Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass die Stöße immer bündig auf den Lagebalken aufliegen und einen Abstand von 3 bis 4 mm zum Ausdehnen haben. Fertig ist Ihr wunderschöner, haltbarer und pflegeleichter Balkon- oder Terrassenboden.