Wohngifte - was tun?

Gabriele M, Köln: Das Haus, in dem meine Familie und ich wohnen, ist von 1973. Ich habe Angst, daß in den Wänden irgendwelche Gifte stecken und ausdünsten. Was kann man da machen?

Antwort des Baumarkt-Teams: Liebe Gabi,
ob in Eurem Haus Gifte aus Baustoffen und Holzprodukten ausdünsten, wissen wir natürlich auch nicht.

Es gibt jedoch ein paar Symptome, die auf das sogenannte "Sick-Building-Syndrom" hinweisen: Leidet Ihr andauernd unter Schlafstörungen oder Kopfschmerzen, dann kann das durchaus auf eines der sogenannten Wohngifte wie DDT, Formaldehyd, etc. zurückzuführen sein - muss aber nicht. Denn die Krankheitsbilder sind zu komplex, um sie schnell auf einen Giftstoff zurückführen zu können.

Messungen/Schadstoffprüfungen kannst du online über baumarkt.de in die Wege leiten.

Eine preiswerte Lösung glaubt die Baden-Chemie mit dem Schutzanstrich "EX" gefunden zu haben. Er soll nach Angaben des Herstellers nicht nur die Oberflächen so versiegeln, so daß erst gar keine Schadstoffe mehr in die Luft gelangen können, sondern auch die meisten Biozide chemisch abbauen. Gleichzeitig soll der Anstrich, der aus synthetisierten Aminosäuren besteht, seinerseits biologisch unbedenklich sein.

Wie wirkungsvoll der neue Anstrich tatsächlich ist, können wir Dir leider nicht verraten. Es ist jedenfalls eine Alternative zur Renovierung, die man sich einmal durch den Kopf gehen lassen sollte.