Wie gut ist mein Haus vor Einbrechern geschützt?

Ein Blick in die Kriminalstatistik verrät, dass Einbruchdiebstahl ein wachsendes Problem bleibt. Organisierte Banden räumen systematisch ganze Wohnviertel leer. Dem Thema wurde im Juni 2014 eine ganze Talkshow mit Günther Jauch gewidmet. Um sich und sein Haus vor Einbrechern zu sichern, gibt es viele Wege. Diese Übersicht hilft, den Überblick nicht zu verlieren.

Kellerfenster absichern

brandschutz_einbruch_garten.jpgWenig überraschend ist, dass sichere Fenster und Türen einen Einbruch verhindern oder wenigstens erschweren. Das abgebildete Gitter auf diesem Foto ist für Einbrecher jedoch ein Witz — sie setzen einen Wagenheber in die Fugen und hebeln so spielend leicht das Gitter aus der Wand. Doch auch wenn man im Erdgeschoss alle Fenster und Türen mit einbruchssicherer Technologie ausgestattet hat — an Lichtschächte und Kellerfenster denkt man wohl zuletzt. Doch auch diese sind beliebte, weil unauffällige Einstiegsmöglichkeiten für Einbrecher. Wie man Kellerfenster einbruchssicher macht, erklären wir in diesem Beitrag. Die Kellertür ist ebenfalls ein beliebtes Einfallstor. Manche 

Kellertüren sind nicht einmal durch ein Zylinderschloss geschützt. Dieses sollte jedoch genau passen. Guckt das Zylinderschloss auch nur wenige Millimeter heraus, ist es für die Profis ein Leichtes es herauszubrechen.

Wie sicher ist das eigene Zuhause?

Nachdem Einbrecher mögliche Tatobjekte ausgekundschaftet und mit Kennerblick die Einstiegmöglichkeiten abgecheckt haben, stehen nur noch Türen und Fenster zwischen ihnen und dem erhofften Taterfolg. Mit dieser Checkliste, lässt sich ermitteln, wie sicher das Haus vor Einbrechern ist.

Einbruch durch Garten oder Terrasse

Türen und Fenster, die nicht von der Straße aus einsehbar sind, bieten Kriminellen die Möglichkeit, unbeobachtet und somit ungestört die Wohnung betreten und verlassen zu können. Deswegen kommen Einbrecher immer häufiger durch den Garten. Dabei machen es die Hausbesitzer den Einbrechern unnötig leicht, indem sie ihnen unbeabsichtigt alle benötigten Einbruchshilfen bereitstellen.

Türen vor Aufbohren schützen

gitter_kellerfenster.jpgGelingt es einem Einbrecher nicht, eine Tür zügig aufzuhebeln, ist das Aufbohren des Schlosses eine beliebte Methode, Türen zu überwinden. Während herkömmliche Türen dem kaum etwas entgegen zu setzen haben, helfen Hightech-Beschichtungen an der Tür den Einbrecher zur Aufgabe zu zwingen.

Den Zugang zum Haus erschweren

videoueberwachung_small.jpgEinbrecher brauchen häufig nur wenige Sekunden, um Häuser oder Wohnungen zu betreten. Unsichere Fenster und Türen stellen für geübte Einbrecher kein Hindernis dar; ganz im Gegenteil, sie wirken wie eine Einladung. Mit diesen Tipps kann man sein Eigenheim schützen.

Volle Kontrolle über das Eigenheim

Mit einem intelligenten Haus, auch „Smart Home“ genannt, lassen sich nur technische Abläufe im Haus, wie Beleuchtung, Belüftung oder der Wasserverbrauch steuern. Die Alarm-Systeme lassen sich auch auf über große Distanzen via Internet steuern. So kann eine Überwachungs­kamera Bilder auf das Smartphone schicken und ein Einbruch wird nicht erst nach dem Urlaub entdeckt, wenn die Täter längst über alle Berge sind.

Einbruchsschutz geht auch elektronisch

Neben dem mechanischen Schutz werden auch elektronische Schutzsysteme immer wieder empfohlen. Wir stellen hier verschiedene aktuelle Methoden vor, die Unbefugten den Zugang zum Haus erschweren.

Rollladen schützen die Fenster

strand.jpgAuch wenn Rollladen ganz sicher nicht unüber­wind­bar sind, haben sie einen Sicherheitseffekt. Zum einen sind sie eine weitere Barriere, weshalb die Einbrecher sich vielleicht lieber für das Haus des Nachbarn entscheiden. Zum anderen haben Rollläden einen psychologischen Effekt. Sie zeigen, dass jemand zuhause ist. Eine Rollladen­automati­sierung macht das Leben nicht nur angenehmer, variieren die Öffnungs- und Schließzeiten zum Beispiel im Urlaub, suggeriert das Auskund­schaftern, dass das Haus bewohnt sei.

Das Haus im Urlaub schützen

Die Urlaubs-Saison ist auch immer Einbrecher-Saison. Sind auch die Nachbarn im Urlaub, haben Einbrecher besonders leichtes Spiel. Damit man den Kopf nicht voller Sorgen hat, und sich im Flieger oder auf der Autobahn fragt, ob man denn auch alle Fenster verschlossen hat, haben wir eine Checkliste zum Thema „Sicherheitscheck für Ihre Wohnung“ zusammen gestellt, die auf alle Eventualitäten eingeht. So kann man mit einem sicheren Gefühl in den verdienten Urlaub startet.

Probleme der Videoüberwachung

So segensreich einem die technologischen Möglichkeiten bei einem Einbruch auch erscheinen mögen, frei von Rechtsproblemen ist die Videoüberwachung im Eigenheim nicht.

Probleme mit der Hausratsversicherung

Wenn es zu spät ist und die Einbrecher zugeschlagen haben, beginnt der Ärger für viele Erst. Die Versicherung stellt sich quer und beruft sich darauf , dass man unterversichert sei. Typische Probleme mit der Hausratsversicherung haben wir hier zusammengefasst.


Foto(s): www.fotoatelier-schumacher.de