Wenn man einen Gartenteich „rückbauen“, also aufgeben will

gartenteich_rueckbau.jpg Nun ja, ein Gartenteich ist eine wunderschöne Sache. Fische schwimmen herum, Sumpf- und Wasserpflanzen locken Libellen an, ein kleiner Springbrunnen plätschert vor sich hin und im Garten entsteht mit der Zeit ein richtiges Biotop. Aber ein Teich will das ganze Jahr über gepflegt werden. Und das kann mit fortschreitendem Alter der Gartenbesitzer beschwerlich werden. Und wenn das Haus verkauft wird, mag der neue Besitzer womöglich gar keinen Gartenteich haben. Also kann nur ein Rückbau die Lösung sein.

Einfach mit Erde zuschütten, das geht gar nicht. Die Fischlein müssen also mit einem Kescher eingefangen, in einer Wanne „zwischengelagert“ und schnell einem anderen Teichbesitzer übergeben werden. Dann müssen die Wasserpflanzen und die Teichfolie sowie das Teichvlies entfernt werden.

Jetzt könnte der ehemalige Teich mit Erde zugeschüttet werden, wobei die Erde dann verdichtet werden muss, ehe Rasen eingesät oder Rollrasen ausgebracht wird, sonst hat man eine Kuhle im Garten. Man kann aber auch — siehe Foto — Kieselsteine in die Mulde des Teichs schütten.

In diesem Fall wurde, da es früher ein großer Teich war, die Hälfte mit Steinen, die andere Hälfte mit Mutterboden aufgefüllt. Die Kieselsteine wurden mit Natursteinpflaster umrandet, um zu verhindern, dass sie auf den Rasen rollen und den Rasenmäher beschädigen. Aus Deko-Gründen kann man nun auf dem „Steinbett“ Findlinge auslegen oder Pflanzgefäße aus Keramik aufstellen, in denen man von der Begonie bis zu Kräutern heranziehen kann, was man will. Das „Steinbett“ ist sofort begehbar, bei frisch eingesätem Rasen muss man dafür halt drei Wochen warten.

Foto: www.fotoatelier-schumacher.de