Was man bei der Wahl eines Garagentors beachten muss

Kaum ein Haus kommt heute ohne Garage aus. Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Pkw je Haushalt in den vergangenen zehn Jahren stark angestiegen ist (siehe www.focus.de). Laut dem Statistischen Bundesamt kamen im Jahr 2000 genau 95,3 Fahrzeuge auf 100 Haushalte. Zehn Jahre später stieg die Zahl auf 101,6 Pkw an. Mit dem immer größer werdenden Fahrzeugpark steigt auch der Bedarf an Garagen, schließlich möchten die Besitzer ihre Fahrzeuge sicher unterbringen.

Abgesehen von der Form und Bauweise einer Garage, sollten Interessierte insbesondere auf das Garagentor achten. Das Tor muss nicht nur praktisch, sondern auch sicher sein. Die Sicherheit bezieht sich nicht nur auf eventuelle Einbrüche, sondern auch auf Kinder. Was bei der Wahl eines Garagentors zu beachten ist, zeigt dieser Artikel.

Die Schwingart eines Garagentors

Garagentore werden in den meisten Fällen nach ihrer Öffnungsart kategorisiert:

  • Schwingtor: Das Kipptor ist die breiteste und kostengünstigste Variante. Ihr großer Nachteil ist das Handling, da sie beim Schließen und Öffnen nach außen aufschwingt. Dies kann für die Sicherheit bedenklich sein, aber auch auf engem Raum kommt es zu Problemen. Garagentore mit Schwingmechanismus werden meist manuell geöffnet. Sie lassen sich für mehr Komfort aber auch mit einem Antrieb ausrüsten.

  • Sektionaltor: Das Sektionaltor gibt es in zwei Ausführungen: Als Seiten- oder Deckenvariante. Wie der Name bereits vermuten lässt, bestehen diese Garagentore aus Einzelelementen (Sektionen), welche über einen Gelenkmechanismus verbunden sind. Das Sektionaltor benötigt zum Öffnen und Schließen keinen Schwenkraum.

  • Rolltor: Bei diesem Garagentor handelt es sich um einen Rollladen, welcher in die Garage eingebaut wird. Der Nachteil ist, dass über dem Tor ein großer Rollladenkasten entsteht. In vielen Garagen ist kein Platz für den Kasten, sodass dieses Garagentor nicht häufig zum Einsatz kommt. Dennoch hat diese Variante einen Vorteil: Mit einem Rolltor lässt sich die gesamte Garage ausnutzen, da weder die Wände noch die Decke von dem Tor oder seinen Schienen eingenommen werden.

  • Schiebetor: Dieses Garagentor wird vor der Maueröffnung in der Garage angebracht. Es bewegt sich auf Rollen und Schienen, die oben und unten befestigt sind. Das Öffnen kann auf mechanische und elektrische Art erfolgen. Im privaten Sektor werden Schiebetore selten verwendet, da sie viel Platz benötigen und dieser meist nicht zur Verfügung steht.

  • Flügeltore: Diese altmodischen Garagentore sind nur noch in sehr alten Häusern oder in Holzausführung als individuelle Schreinerarbeit zu finden. Im Gegensatz zu allen anderen beschriebenen Modellen haben Flügeltore zwei Flügel. Sie werden immer so angebracht, dass eine Öffnung ausschließlich nach außen möglich ist. Dadurch entsteht derselbe Nachteil wie beim Schwingtor. Flügeltore lassen sich nicht bei ansteigendem Gelände vor der Garage verwenden, da man sie nicht öffnen könnte. Für einen erhöhten Komfort lassen sie sich mit einem Garagentorantrieb ausrüsten.

Kriterien zum Kauf eines Garagentors

Wer sich für eine der zahlreichen Varianten für sein Garagentor entschieden hat, muss mithilfe der nachfolgenden Kaufkriterien das passende Modell finden:

  1. Bedienkomfort: Garagentore sollten in jeder Situation und zu jeder Zeit einfach zu bedienen sein. Ein elektrischer Antrieb macht das Leben um ein Vielfaches leichter. So muss man zum Beispiel im strömenden Regen nicht aus dem Auto aussteigen, um die Garage zu öffnen. Das Garagentor lässt sich bequem per Knopfdruck öffnen und schließen.

  2. Einbruchschutz: Einbrecher suchen immer die größte Schwachstelle eines Hauses, um einzubrechen. In vielen Fällen ist dies die Garage, die zum Teil direkt mit dem Haus verbunden ist. Hochwertige Garagentore von www.teckentrup.biz sind TÜV-geprüft und stellen für Diebe ein echtes Hindernis dar.

  3. Sicherheit: Für Familien mit Kindern, die häufig ihre Spielsachen aus der Garage holen, kann ein herkömmliches Garagentor ein großes Sicherheitsrisiko darstellen. Eingeklemmte Finger sind der Albtraum jedes Elternteils. Moderne Garagentore bieten Schutzfunktionen, damit Eltern sowie Kinder sicher sind, dazu gehören: Fingerklemmschutz, seitlicher Eingreifschutz sowie ein Mehrfach-Federsystem. Eine integrierte Lichtschranke kann den Schließungsprozess unterbrechen.