Vollwärmeschutz - was soll denn das sein?

Peter F.: Wie stark soll ein Vollwärmeschutz sein? Wo bekomme ich darüber Informationen?

Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Peter,
Deine Anfrage nach dem "Vollwärmeschutz" und mehr noch die Frage, wie Du darüber mehr Informationen bekommst, macht uns fast sprachlos. Vollwärmeschutz ist überhaupt kein definierter oder gesetztlich geregelter Begriff, genausowenig wie der Begriff Niedrigenergiehaus. Man könnte auch so schöne Begriffe prägen wie Rundum-Wärmeschutz, Komplett-Wärmeschutz oder Intensiv-Wärmeschutz.

Alles, was Du über dieses Thema wissen willst, steht fein säuberlich im baumarkt-de Info-Center, Rubrik . Wir sagen Dir die Überschriften:

  1. k-Wert (und seine Bedeutung/Ermittlung)
  2. Niedrigenergiehaus
  3. Glas am Bau, denn "Fensterwärme" spielt eine große Rolle in allen neuen Bauvorhaben
  4. Wärmeschutzverordnung von 1995 (eine neuere gibt es nicht)
  5. Wärmeschutz von A-Z incl. der Absätze "Null-Heizenergiehaus" und "Passivhaus"
  6. WDVS - Wärmedämm-Verbundsysteme

Es gibt mehrere hundert Produkte, mit denen Du den k-Wert Deines Hauses unter 0,30 oder sogar unter 0,25 schrauben kannst. Wenn Du Dich bei "baumarkt.de" in der Rubrik "Hersteller/Produkte" und dort im Kapitel "Dämmen und Dichten" umschaust, bekommst Du weitere Hinweise.

Wenn es Dir gelingt, Deine Wände und Deine Fenster auf eine k-Wert von unter 0,25 zu drücken (Aufgabe Deines Architekten!), dann hast Du einen "Vollwärmeschutz". Beziehst Du dann Deine Energie nur noch zu 10 % aus herkömmlicher Gas- oder Ölversorgung, den großen Rest aus Solarenergie, dann hast Du ein Passivhaus. Daran wird derzeit experimentiert, wie auch am Null-Heizenergiehaus, bei dem alles über Solarenergie und Wärmegewinnung aus dem Boden läuft (oder laufen soll). Hier bleibt abzuwarten, was sich auch im Langzeittest bewährt.