Einfache Anleitung: Visitenkarten aus Holz zum selber machen

Visitenkarten sind das Markenzeichen eines jeden Unternehmens. Sie müssen einen Wieder­er­kennungs­wert gewährleisten. Erstellen kann man sie selber unter www.flyerpilot.de/visitenkarten/uebersicht.htm. Doch für einige Branchen sind Visitenkarten aus Papier nicht unbedingt die beste Wahl. Gerade für Tischler und andere holzverarbeitende Branchen sind Visitenkarten aus Holz womöglich die bessere Wahl. Diese sind außergewöhnlich und bieten somit einen ganz besonderen Blickfang für die Kunden. So bleibt man als Unternehmer garantiert im Gedächtnis.

Visitenkarten aus Echtholz

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Visitenkarten aus Holz anzufertigen. Man kann das Holz entweder bedrucken oder gravieren lassen. Beides kann man über das Internet bestellen. Wer über das notwendige Knowhow verfügt, kann sich jedoch auch selbst heranwagen und seine Visitenkarten fertigen.

Dazu benötigt man zunächst die Holzplättchen, die die Basis für die Visitenkarten bilden. Will man seine Karten selbst gestalten, hat man als Fachmann eine riesige Auswahl verschiedenster Holzarten, die man verwenden kann. Zum Beschriften der Karte kann man beispielsweise einen feinen Lötkolben verwenden und die Karten damit quasi gravieren. Um gut lesbare und fehlerfreie Buchstaben zu erhalten, sollte man die Schrift vorher mit einem dünnen Bleistift vorzeichnen. Dazu kann man eine Vorlage am Computer ausdrucken und diese auf die Holzkärtchen übertragen. Hat man den Lötkolben vorgewärmt, kann man dann die vorgezeichneten Buchstaben nachziehen und damit die gewünschten Buchstaben und Worte auf das Holzstück übertragen.

Ebenso bietet es sich an, den gewünschten Schriftzug auf eine passende Folie zu drucken und diese dann auf die Visitenkarten aufzubringen. Das hat den Vorteil, dass das darunterliegende Holz gleichzeitig durch die Folie geschützt wird. Die Buchstaben sind bei dieser Variante in einwandfrei gedruckter Qualität und demnach gut lesbar. Dies geht auch mit sogenannter Transferfolie, die man im heimischen Drucker bedrucken kann. Die Druckvorlage wird dann mittels Wärme auf das Holzplättchen übertragen. Es ist besser für diese Variante des Bedruckens unlackiertes Holz zu verwenden, da es die Farbe besser aufnimmt. Lackiert man die Kärtchen nach dem Bedrucken, garantiert das bessere Haltbarkeit.

Hat man die notwendigen Gerätschafen kann man beim Gestalten der Visitenkarten experimentieren. So kann man beispielsweise kleine Stücke der Holzkärtchen ausstanzen. Ausstanzungen in Kombination mit gelöteten Buchstaben sind ein besonderer Blickfang. Beim Ausstanzen sollte man jedoch unbedingt beachten, dass die Löcher nicht zu groß werden und die Stabilität des Holzkärtchens gefährden.

Echtholzvisitenkarten online

Verschiedene Online-Shops bieten diese exklusiven und außergewöhnlichen Visitenkarten an. Im Grunde ist die Bestellung dabei nicht anders als bei normalen Visitenkarten mit dem Unterschied, dass man anstatt des verwendeten Papiers die Holzart auswählen muss.

Die bestellte Variante besteht häufig nicht vollständig aus Holz. Den Kern der Karten bildet eine Papier- oder Pappkarte. Auf beiden Seiten wird dünnes Holzfurnier aufgebracht. Dabei stehen verschiedene Holzarten zur Auswahl. Buche oder Ahorn sind beispielsweise gängige Arten. Wer es exklusiver möchte, kann jedoch auch auf Edelhölzer wie Mahagoni zurückgreifen. Durch das Aufbringen der Holzplättchen auf einen Papierkern wird die Karte stabiler und kann nicht so leicht zerbrechen.

Ist man sich bei der Gestaltung der Holzvisitenkarten nicht sicher welches Holz man verwenden will und welche Druckvariante man nutzen möchte, kann es sich lohnen, im Internet zu recherchieren oder die umfangreichen Möglichkeiten der Online-Shops zu nutzen. So kann man stressfrei auch große Stückzahlen in bester Qualität bestellen.