Unterschrift unter Vertrag erschlichen - was soll ich tun?

Ulrich I.: "Auf betrügerische Weise hat eine Fertighausfirma eine Unterschrift zu einem Hauskauf von mir erschlichen. Diesen Vertrag habe ich widerrufen, trotzdem läßt mich diese Firma nicht aus dem Vertrag. Da ich verhindern möchte, daß noch mehr Menschen auf diese Firma hereinfallen, möchte ich diese Sache öffentlich machen. Falls Sie Interesse an diesem Vorgang haben, bitte ich Sie, mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich werde Ihnen dann aller Unterlagen in Kopie zukommen lassen."

"Nun ja, der Vorgang ist nicht typisch für Fertighaushersteller. Das kommt auch bei Herstellern konventioneller Häuser, bei Maklern, aber auch bei Rechtsanwälten und sogar bei Notaren oder welchem Beruf oder Gewerbe auch immer vor. Es gibt auch Richter, die ihre eigene Ehefrau umgebracht haben. Insofern wäre es sehr ungerecht, wenn Sie aus einem bedauerlichen Einzelfall eine öffentliche Aktion machten, unter der 200 andere, seriöse Fertighaushersteller zu leiden hätten, weil es dann sehr leicht heißt: "Guck mal, was bei Fertighäusern so alles passiert!" Sie brauchen einen guten Anwalt, der Sie auch davor bewahrt, einen entscheidenden Fehler zu machen. Das öffentliche Aufbegehren könnte als Nötigung aufgefaßt werden, was eine kriminelle Handlung ist. Und außerdem könnte das Unternehmen Sie wegen Geschäftsschädigung verklagen und Schadensersatz geltend machen. Sollte Ihre Version richtig sein - und daran zweifeln wir nicht - werden Sie Recht bekommen. Wenn Sie uns dan n das Unternehmen benennen, sehen wir weiter."