Trennwände - wie und aus welchem Material?

Lothar N.: Ich möchte unser Studio durch eine Wand teilen. Die Maße wären 5,5m x 4,6m. Eine Türe soll auch in diese Wand. Welches (Preiswerte)Material nehme ich am besten für eine solche Wand?

Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Lothar,
wie hoch ist denn nun Dein Studio - 4,6m oder 5,5 m? Beides sind ja schon Höhen, bei denen die Stabilität eine große Rolle spielt. Es gibt diese Möglichkeiten:

a) Eine Trennwand aus Porenbetonsteinen. Das sind zwar Leichtbausteine, aber auch die haben eine Gewicht, wenn man sie auf eine Höhe von Plus/Minus 5 Metern bringen muss. Wir vermuten, daß Du bei diesem Volumen einen Bauantrag brauchst und eine Prüfstatik einreichen mußt. Insbesondere muss geklärt werden, was die Bodenplatte alles tragen kann. Liegt darunter ein Keller oder ein anderes Geschoss? Grundsätzlich kannst Du die Wand selbst "kleben" und die Steine auf jedes Maß zurechtschneiden. Für die Türöffnung gibt es Türstürze oder sehr breite Leichtbausteine.

b) Eine Trennwand aus Gipskartonplatten - das übliche Verfahren im Trockenbau. Leichtmetallprofile werden in Boden, Decke und den Seitenwänden verankert (bei diesen Höhen tatsächlich Maueranker setzen, keine Dübel!). Es entsteht dann ein "Fachwerk" aus Profilen, in die die Gipskartonplatten eingeschoben werden. Der Zwischenraum wird mit Mineralwolle ausgestopft, was erheblich zur Minderung der Schallübertragung und zur Wärmedämmung beiträgt.

c) wie unter b), jedoch statt der Profile Holzbalken verwenden. Das Hantieren mit 5,6m langen Balken ist aber nicht jedermann Sache, deshalb raten wir zu einem Zimmermann. Der fertigt die Tragekonstruktion in seiner Werkstatt vor und montiert das Ganze bei Dir in drei Stunden oder weniger.


    Merke:
    Der Hausherr jede Lust verliert,
    wenn die Trennewand vibriert
    und bei einem Nieß-Anfall
    zusammenfällt mit einem Knall!