Tipps zur Baufinanzierung

Viele Menschen erfüllen sich den Traum vom Eigenheim mithilfe einer Baufinanzierung. Diese kann in Form eines Bausparvertrages, eines Bankdarlehens, eines Hypothekendarlehens, eines Direktdarlehens und anderen staatlichen Fördermitteln (u.a. Wohnungsbauprämien, Arbeitnehmersparzulage) bereitgestellt werden. Bevor man sich für eine der vielen Möglichkeiten entscheidet, sollten jedoch ein paar wichtige Punkte bedacht werden. Welche das sind, können Sie hier nachlesen.

Die ersten Schritte in die Unabhängigkeit

Gibt man die beiden Suchbegriffe "Ratgeber Baufinanzierung" im Internet ein, werden über drei Millionen Treffer aufgelistet. Ganz vorne dabei sind Portale wie http://www.baufi-info24.de und ähnliche Angebote. Grundsätzlich reicht jedoch schon die erste Ergebnisseite aus, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren — das Eigenkapital. Je nachdem, wie hoch die verfügbare Summe (u.a. Bargeld, Spar- und Bankguthaben, Bausparvertrag, Wertpapierdepot) ist, wird der jeweilige Zinssatz von der Bank festgelegt. Je mehr Kapital man in die Baufinanzierung mit einbringt, desto geringer fällt die monatliche Ratenzahlung aus. Ist kein Eigenkapital vorhanden, kann die Finanzierung — sofern es die persönliche Bonität zulässt — trotzdem stattfinden.

Wie die Jahre vergehen

Normalerweise beträgt die Laufzeit einer Baufinanzierung 25 bis 30 Jahre — während dieser Zeit wird auch die Dauer der Zinsfestschreibung, also der Zeitraum, in dem man die Restschuld an den Kreditgeber zurückzahlt, festgelegt. Diese beträgt in der Regel fünf bis 30 Jahre, wird aber normalerweise auf zehn Jahre begrenzt. Sobald die Zinsfestschreibung abgelaufen ist, bleibt meistens noch eine Restschuld übrig. Diese kann durch das Eigenkapital oder eine weitere Finanzierungsmöglichkeit abgelöst werden. Je länger die Finanzierung läuft, desto höher ist am Ende jedoch auch der Zinssatz.

Es wird getilgt, was das Zeug hält

Entscheidet man sich beispielsweise für ein Immobiliendarlehen, muss man sich zwischen einem Darlehen mit direkter Tilgung und einem Darlehen mit endfälliger Tilgung entscheiden. In der ersten Variante werden Zins und Tilgung jeden Monat in festgelegten Raten an die Bank zurückgezahlt, während sich die Restschuld langsam verringert. In der zweiten Variante wird die Tilgung hingegen in einen Bausparvertrag oder einen Ansparplan eingezahlt. In beiden Fällen entscheidet die Höhe der Tilgung über die Dauer des Darlehens — und damit auch über die Geschwindigkeit der Entschuldung. Die geringste Tilgung beträgt zwar gerade mal ein Prozent, trotzdem sollte man sich für eine maximale monatliche Belastung entscheiden.

Der spezielle Sonderfall

Im Falle einer Sondertilgung wird eine zusätzliche Tilgung zur festgelegten Tilgungsrate im Kreditvertrag erbracht, die bei den meisten Banken bei fünf Prozent liegt. Grundsätzlich besteht nur einmal im Jahr die Möglichkeit einer Sondertilgung, die wiederum an eine Mindesttilgungshöhe gebunden ist — diese kann jedoch je nach Bankinstitut variieren.