Tipps für ein sicheres und gesundes Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist für die meisten Familien das Herzstück ihrer Wohnung. Hier versammeln sie sich gemeinsam nach einem anstrengenden Tag, um über aktuelle Geschehnisse zu diskutieren, schauen gemeinsam TV oder empfangen Freunde. Das Wohnzimmer hat somit viele Funktionen, die es alle gleichzeitig erfüllen muss. Bei der Einrichtung des Wohnzimmers gibt es einige Dinge zu beachten.

Gesundes Raumklima

Für ein gesundes und ausgeglichenes Raumklima ist die Behaglichkeit der Wohnung entscheidend. Dabei spielen die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur eine große Rolle. Wer nicht in einem Effizienzhaus wohnt, wo die Lüftung und Erwärmung automatisch reguliert wird, muss selbst dafür sorgen. Morgens sollten alle Räume für zehn bis 15 Minuten gelüftet werden. Das Stoßlüften ist entscheidend, die Fenster sollten nicht gekippt werden. Im Bad, der Küche und im Schlafzimmer sollte besonders häufig gelüftet werden. Auch im Winter sollte beim Lüften die Heizung kurzfristig ausgeschaltet werden.

Energieeffizientes Heizen ist genauso wichtig wie das richtige Lüften. Zimmertüren zu Räumen mit niedriger Temperatur sollten geschlossen bleiben. So kühlt die warme Luft aus anderen Räumen nicht ab. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Zimmertemperatur niemals unter 16° C absinkt. Niedrige Temperaturen sind unbehaglich und Schäden die Gesundheit. Damit die Wärme und Luft im ganzen Haus zirkulieren kann, sollten die Möbel entsprechend aufgestellt werden: Mindestens fünf Zentimeter zwischen Wand und Möbelstück. Moderne Möbel lassen die Luft viel besser zirkulieren, sie sind nämlich nicht so sperrig, wie die Modelle vor wenigen Jahren. Im Internet gibt es viele Produkte rund ums Thema Wohnen. Der Neukauf einiger Möbel ist oftmals keine schlechte Entscheidung.

Sicherheit im Wohnzimmer

  • Vermeiden sie lange Kabel, die sich durch das ganze Zimmer erstrecken: Hilfreich sind Kabelkanäle oder Kabelschellen.
  • Kabel sollten regelmäßig auf Beschädigungen kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
  • Teppiche können mit rutschfesten Unterlagen oder Anti-Rutsch-Streifen rutschsicher gemacht werden. Auf kleine, rutschende Teppiche sollte komplett verzichtet werden.
  • Unnötige Möbel, die selten oder gar nicht benutzt werden, sollten entfernt werden, um mehr Raum zu schaffen.

Kinder

  • Möbelkanten unbedingt mit einem Kantenschutz absichern, damit sich der Nachwuchs nicht verletzt.
  • Schubladen und Schränke sollten mit Sperren versehen werden, damit die Kleinen nicht an Dinge herankommen, mit denen sie sich verletzen könnten.
  • Türbremsen und Türstopper schützen vor eingeklemmten Fingern.
  • Große Glasflächen sollten klar erkennbar sein - Kinder nehmen sie im jungen Alter oftmals nicht wahr.
  • Steckdosen sind eine Kuriosität für Kinder, da sie beim Spielen und Krabbeln direkt auf Sichthöhe sind. Mit speziellen Kinderschutzsteckdosen können diese abgesichert werden.

Senioren

  • Ohrensessel mit stabilen Armlehnen erleichtern das Aufstehen im hohen Alter.
  • Zu niedrige Sitzgelegenheiten sollten vom Tischler erhöht werden.
  • Fenster können mit Spezialgriffen ausgestattet werden, um das Öffnen und Schließen zu erleichtern.