Schmale querformatige Bilder aufhängen

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Solche Problemchen kennt jeder. Irgendwo in der Wohnung ist eine kahle Stelle an der Wand, die irgendwie stört. Hier auf dem Foto zum Beispiel eine Fläche zwischen Küchenfenster und beleuchtetem Holzüberbau.

Endlich hat man zwei Bilder gefunden, die a) schmal genug sind und die b) auch noch farblich zur Küche passen.
querformat_02.jpg Heutzutage werden rückseitig an die Bilderrahmen dünne Drahseile montiert, so dass man größere Bilder, aber auch kleine Hochformate immer waagerecht ausrichten kann. Aber bei solchen schmalen Formaten funktioniert das nicht. Also müssen Bildaufhänger an die Rückseite, in diesem Fall vier Stück - je Bild zwei.

Dementsprechend müssen auch vier Haken oder Nägel in die Wand genagelt werden. Wie bekommt man nun die beiden Bilder in eine Ebene?
querformat_03.jpg Nehmen Sie ein Dachlatten- oder Leisten-Reststück und richten Sie die beiden Bilder waagerecht auf einem Tisch aus. Legen Sie den Abstand zwischen den beiden Bildern fest.

Nehmen Sie ein weiteres Latten-Reststück und legen es sauber und exakt an die Spitze der Bildaufhänger. Markieren Sie mit einem Faserschreiber die vier einzelnen Punkte (siehe oben).
Der Rest ist nun kein Problem mehr. Halten Sie die Latte an die Wand, richten Sie sie mit der Wasserwaage aus. Übertragen Sie nun die markierten Punkte auf die Wand. Nun Nägel rein - fertig!

Unser Tipp: Kleine Bilder nicht dübeln, sondern mit kurzen Stahlnägeln im Putz befestigen, also  n i c h  t
in das Mauerwerk schlagen. Dübel brauchen Sie nur bei schweren Gemälden.