So einfach bastelst du raffinierte Samentütenhalter selber

samentuetenhalter1.jpg Wer kennt das nicht: da hat man kaum Radieschen, Möhren und noch ein paar Sommerblumen gesät, und schon weiß man nicht mehr, wo was zu finden ist. Samentütenhalter sind hier die Lösung. Doch jeder, der es schon mal ausprobiert hat, weiß: ein mit dem Messer angespaltenes Holzstöckchen, in dessen Spalt die Tüte gesteckt wurde, hält höchstens bis zum nächsten Regen und bei besonderem Pech nur bis zum nächsten Windstoß.

samentuetenhalter2.jpg Unsere raffinierten Samentütenhalter aus Spanndraht haben da ein ganz anderes Kaliber: sie sind nicht nur standfest und praktisch, sie sehen auch noch richtig gut aus! Zur Herstellung brauchen Sie gar nicht viel: Spanndraht, je stärker desto besser, doch muten Sie Ihren Muskeln nicht zu viel zu; eine Zange, 25 Millimeter breiten Tesafilm und natürlich die Samentüte. Wenn Sie den Draht in einen Schraubstock einspannen, läßt er sich am einfachsten biegen. Auf jeden Fall sollten Sie Schutzhandschuhe tragen, so nimmt ein eventuelles Abrutschen kein schmerzhaftes Ende.

samentuetenhalter3.jpg Der Halter wird, wie man sehen kann, aus nur einem Stück Draht gebogen. Für dieses Stück sollten Sie schon 100 cm einrechnen, insbesondere was die etwas komplizierteren Modelle angeht. Vor allem der Stil muss lang sein. Absolute Standfestigkeit bei jedem Wetter ist nur dann gewährleistet, wenn das Kunstwerk 20 cm tief in der Erde steckt. So kann es auch beim Jäten und Schuffeln kaum passieren, dass Ihr Samentütenhalter plötzlich "flöten" geht. Mit dem breiten Tesafilm wird zum Schluss noch die Tüte beklebt und wetterfest gemacht und in der Drahtrosette eingeklemmt. Ein solches selbstgemachtes Kunstwerk macht auch als Geschenk eine gute Figur: z. B. als Beigabe zu einer Topfpflanze!