Regenhaube für den Kellerschacht

Feuerverzinkte Winkeleisen Tränenblech aus 2 mm starkem Aluminium
Das sind die beiden "Kernelemente" einer Regenhaube, die über einem Kellerschacht angebracht werden kann. Die sintflutartigen Regenfälle des Frühjahrs 2008 haben so machen Kellerschacht vollaufen lassen. Und das möchte man ja nicht noch einmal erleben. Also muss der Schacht eine Haube bekommen. Es geht um ein Grundgestell aus feuerverzinkten Winkeleisen (links), das der mit Metallarbeiten geübte Heimwerker selbst zusammen schweißen kann — oder ein Schlosserbetrieb macht es für ihn.

Der "Dachstuhl" dieser Regenhaube hat ein Gefälle von 30 %. So kann der Regen sauber ablaufen und auf dem schrägen Blech herumtrampeln kann auch keiner. Die Haube selbst besteht aus einem "Tränenblech" aus 2 mm starkem Aluminium (oben rechts). Das in das Blech gestanzte Tränendekor passt gut zum Thema Überflutung, möchte man meinen.
Abgekantetes Tränenblech Das Blech auf die Eisenträger legen und vorgebohren
Das Blech ist gegenläufig abgekantet. Das Abkanten wird wohl ein Fachbetrieb machen müssen, dafür ist sogar mancher Schlosserbetrieb nicht maschinell ausgerüstet. Das Blech wird auf die Eisenträger gelegt und dann wird vorgebohrt (oben rechts).
Das Rahmengestell an das Mauerwerk andübeln Laschen am Fußteil
Nun erfolgt der Wandanschluss durch Andübeln des Rahmengestells an das Mauerwerk (oben links). Am Fußteil sind Laschen angeschweißt, die in diesem Fall an Betonrandsteine angedübelt worden sind.
Drahtgeflecht Die Rahmenkonstruktion ist nun fertig montiert. Damit seitlich keine Mäuse oder Ratten unter die Abdeckung gelangen können, wurde an die Kanteisen von innen ein Drahtgeflecht angeschweißt. Ob man nun die Fuge zwischen Wand und Blech dauerversiegelt, bleibt dem Hausbesitzer überlassen. Dass das Blech mit nicht rostenden Stahlschrauben befestigt werden sollte, versteht sich eigentlich von selbst.

Fotos: fotoatelier-schumacher.de