Rasenmäher - welche gibt es, wofür werden sie verwendet?

Manche können nicht genug davon kriegen, für andere ist es nur eine Qual - das Rasenmähen. Vielleicht liegt das aber auch nur an einem falschen Rasenmäher. Wer sich mit einem Handmäher auf einer 600 m² großen Rasenfläche betätigen muss, dem kann das Lachen schon vergehen. Aber auch dann stellt sich die Frage: Elektrorasenmäher, Benzinrasenmäher, Akkurasenmäher oder doch einer zum Aufsitzen. Wir haben die Vor- und Nachteile der verschiedenen Rasenmähertypen für Sie zusammengestellt. Neben dem Rasenmähertyp kommt es auch noch wesentlich auf die Schnittbreite an. Wir sagen Ihnen, welche Schnittbreite für Ihr Grundstück am besten geeignet ist.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Rasenmähertypen

Handmäher

Vorteile Nachteile
kein Lärm nur für kleine Flächen geeignet
kaum Wartung nötig kein Grasfangsack
sehr leicht
kaum Platzbedarf
umweltschonend

Elektromäher

Vorteile Nachteile
leiser als Benzinmäher Kabel schränkt Reichweite ein und ist unhandlich
umweltschonender als Benzinmäher Leistung geringer als bei Benzinmähern
leichter als Benzinmäher Nur für kleine und mittlere Rasenflächen geeignet
leichter zu starten als Benzinmäher Gefahr des Überfahrens des Stromkabels
Steckdose notwendig

Benzinmäher

Vorteile Nachteile
auch für größere Flächen geeignet Sehr laut
mit Fahrantrieb auch an Hängen und vollem Korb gut zu fahren Geruchsbelästigung durch Abgase
keine Steckdosen und Kabel notwendig Meist schwerer als Elektromäher
leistungsstärker als Elektromäher Start über Seilzug kraftaufwendig (Alternative: Elektrostarter)

Akkumäher

Vorteile Nachteile
umweltschonend Ladezeit des Akkus beträgt 12-24 Stunden (Ersatzakku notwendig)
hat alle sonstigen Vorteile eines Elektromähers Bei hohem und feuchten Gras sinkt Flächenleistung
kein Kabel notwendig Durch Energievorrat im Akku auf kleine bis mittlere Flächen begrenzt

Aufsitzmäher

Vorteile Nachteile
für mittlere und größere Flächen geeignet aufwändigere Wartung
bequeme Art des Rasenmähens viel Platz zur Aufbewahrung nötig
meist kleiner und günstiger als Rasentraktoren teuer im Vergleich zu Elektro- und Benzinmähern

Rasentraktor

Vorteile Nachteile
durch verschiedene Zusatzwerkzeuge z.B. auch zum Schneeschippen zu verwenden höherer Wartungsaufwand
bequeme Art des Rasenmähens es wird viel Platz zum Unterstellen des Fahrzeugs benötigt
auch für ganz große Flächen geeignet teuer in der Anschaffung

Die richtige Schnittbreite für den Rasenmäher

Typ Rasenfläche Schnittbreite Fahrantrieb
Handmäher ‹ 100 m² 30 cm
Elektromäher ‹ 150 m² 35 cm
‹ 400 m² 40 cm
Akkumäher ‹ 150 m² 35 cm
‹ 300 m² 40 cm
Benzinmäher ‹ 400 m² 40 cm ohne Fahrantrieb
‹ 600 m² 40 - 45 cm Fahrantrieb sinnvoll
‹ 800 m² 45 - 50 cm mit Fahrantrieb
‹ 1200 m² 50 - 55 cm mit Fahrantrieb
‹ 1400 m² 55 cm mit Fahrantrieb
Aufsitzmäher 600 - 800 m² 60 - 80 cm
800 - 2000 m² 80 - 100 cm
Rasentraktor 800 - 2000 m² 80 - 100 cm
› 2000 m² 100 - 110 cm
› 3500 m² › 110 cm
› 5000 m² › 120 cm
› 8000 m² › 130 cm

Was sonst noch beachtet werden soll

RasenmäherVerschiedene Dinge außer Rasenmähertyp und Schnittbreite sollten beim Kauf eines Rasenmähers ebenfalls noch Beachtung finden. Beim Grasfangsack sollte darauf geachtet werden, dass er sich leicht aushängen lässt. Das sollte im Geschäft bereits ausprobiert werden. Als Alternative bieten sich "Mulchmäher" an. Diese zerkleinern das Schnittgut mit dem sogenannten "Mulchmesser" zu einer feinen Masse. Diese kann als Biodünger wieder auf die Grasnarbe aufgebracht werden.

Es werden zwei Messertypen unterschieden. Mit einem sichelähnlichen, rotierenden Messer arbeiten Sichelmäher. Diese schlagen das Gras ab und eignen sich auch für höheres Gras. Mit einer sich drehenden Messerspindel und einem festen Gegenmesser arbeiten Spindelmäher. Bei ihnen darf das Gras nicht zu hoch werden, sonst funktionieren sie nicht mehr. Dafür eignen sie sich für einen sauberen Schnitt, wie er zum Beispiel beim englischen Rasen erwünscht ist.