Putz ohne "Aufbrenngefahr" in Innenräumen

Michael S.: Wir stehen gerade vor der Frage ob wir unser Haus mit einem 30 cm Porenbeton oder mit einem 36,5 cm Ziegel bauen sollen. Welche Vor- und Nachteile sehen Sie bei den beiden Bausteinen in Richtung "Wohnklima"?

Die zweite Frage ist, wir wollen auf jeden Fall einen Innenputz ohne Aufbrennsperre. Kennen Sie Hersteller, die solche Innenputze fertigen?

Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Michael.
Grundsätzlich haben Porenbetonsteine in etwa die gleiche Fähigkeit, Wasserdampf abzuleiten wie Ziegelsteine. Daraus ist aber nicht zu folgern, daß man nur noch wenig zu lüften braucht. Diesem Irrtum begegnet man öfters. Steine sind ja nicht winddurchlässig!

Was das "Aufbrennen" betrifft, also die Eigenschaft etwa eines normalen Kalkzementputzes, auf einem Porenbetonstein "abzubrennen", also krümelig zu werden, wenn nicht gar ganz abzufallen (von der Decke beispielsweise), so stellt das kein Problem dar. Es müssen nur die jeweils für den entsprechenden Wandstein vorgesehenen Putze verwendet werden. Dann braucht der Porenbetonstein auch nicht grundiert zu werden. Solch ein Putz ist beispielsweise der Sakret Porenbetonputz PIP für Innenräume.