Pflanzen nach dem Mondkalender - gutes Wachstum inbegriffen

Als einzige der großen Weltreligionen wird der Islam mit einem reinen Mondkalender durch das Jahr geleitet, zumindest was die religiösen Belange angeht.

Die Sumerer waren vor mehr als 4000 Jahren die Ersten, die ihn im Gestirne entdeckten, ihn berechneten und in ihr alltägliches Leben integrierten. Ein Mondmonat hat 29 oder 30 Tage und beginnt jeweils mit dem ersten Erscheinen der jungen Mondsichel am Himmel.

Mondkalender im praktischen Leben

Seit die Esoterik auch im Supermarkt Einzug gehalten hat sind Mondkalender überall zu finden und erfreuen sich eines guten Absatzes.

Nicht nur Feiertage und Kalender lassen sich jetzt schon nachschlagen, es wird uns auch gleich gesagt, wann wir am besten zum Zahnarzt gehen, den Küchenboden fegen oder den Salat säen sollen. Auf all dies und noch viel mehr soll der Zyklus des Mondes Einfluss haben.

Aber warum eigentlich nicht? Vermag der Mond nicht ganze Meere zu bewegen? Warum soll seine Kraft nicht auch auf das übrige Leben wirken? Auf Mensch, Tier und Pflanze?

Mondkalender im Garten

Die einen schwören darauf und berufen sich auf die gebildete Elite alter Zeiten, die andern lachen darüber und bestehen darauf, dass der Mondkalender nichts anderes als eine Neuverpackung alter Bauernregeln darstelle und demzufolge auch entsprechend ungenau sei.

Es bleibt also jedem selber überlassen, sich von der Wirksamkeit des Mondkalenders ein Bild zu machen. Gesicherte Studien sind keine vorhanden, aber es herrscht der allgemeine Eindruck vor, dass eine Berücksichtigung des Mondkalenders auf alle Pflanzungen einen positiven Effekt erzeugt.

Grundregeln des Mondkalenders für Pflanzen

Wer sich für seine Gartenarbeiten nach den Mondregeln richtet soll mit besonders üppigem Wachstum und reicher Ernte beschert werden. So sagen diejenigen, die sich beim Gärtnern vom Mondkalender leiten lassen. Der gesamte Gartenrhythmus findet im Mondkalender seinen Verlauf. Für alles gibt es eine optimale Zeit. Für das Aussäen, für das Ernten, für das Schneiden.

Der aufgehende Mond soll eine besonders günstige Wirkung auf die Ernte der Früchte aller oberirdischen Pflanzen haben. Jetzt soll der Gehalt von allem am höchsten sein.

Nimmt der Mond ab, so sind es bevorzugte Tage für das Aussäen von Pflanzen, die in die Erde wachsen. Eine interessante Materie, die viel Beobachtung braucht.