Ohne Rückenschmerzen im Garten arbeiten: Hochbeet anlegen

Wer viel im eigenen Garten arbeitet oder zu Hause gern handwerklich tätig ist, kennt oft das Problem: Die Arbeit macht Spaß, aber irgendwann schmerzt der Rücken so sehr, dass man aufhören muss. Rückenschmerzen sind fast schon zur Volkskrankheit geworden. Laut der Apotheken Umschau werden circa sieben Prozent der Deutschen wegen chronischer Rückenschmerzen behandelt. Menschen, die nur ab und zu Schmerzen im Rücken haben, sind da noch gar nicht mitgezählt.

Schmerzen vorbeugen oder lindern

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Allerdings ist man dem Leiden nicht hilflos ausge­liefert. Wer bei der körperlichen Arbeit einige Dinge beachtet, kann bereits vorhan­dene Kreuz­schmer­zen verbessern. Auch Menschen mit einem gesunden Rücken können so vorbeugen, damit er kräftig und schmerz­frei bleibt. Bei der Gartenarbeit wird der Rücken häufig besonders stark belastet. Da Beete naturgemäß in der Regel ebenerdig sind, müssen sich Hobby­gärtner oft herunter beugen und belasten somit ihren Rücken. Eine Möglichkeit, um Schmerzen zu vermeiden, ist ein Hochbeet anzulegen, welches im Stehen bearbeitet werden kann. Generell sollten so viele Dinge wie möglich im Stehen erledigt werden, um Rückenproblemen vorzubeugen.

Falls kein Hochbeet angelegt werden kann, und sich das Beet zwangsläufig auf dem Boden befindet, sollte man darauf achten, sich nicht mit rundem Rücken hinab zu beugen. Das Bepflanzen und Unkrautjäten sollte immer mit geradem Rücken geschehen. Wer in die Hocke geht, hält die Wirbelsäule automatisch gerade und schont so seinen Rücken. Als positiver Nebeneffekt wird so auch die Oberschenkel- und Pomuskulatur trainiert.

Die richtigen Geräte benutzen

Wichtig ist auch, bei der Gartenarbeit immer nur Geräte zu benutzen, die zur eigenen Körpergröße passen. Wenn beispielsweise der Stiel eines Spatens viel zu kurz ist, muss sich der Gärtner auf unangenehme Weise herunter beugen und schadet so seiner Wirbelsäule. Der Verein Aktion Gesunder Rücken (AGR) empfiehlt deshalb, ergonomische Gartengeräte, wie sie zum Beispiel unter http://www.fiskars.de/ angeboten werden, zu benutzen. Längenverstellbare Stiele oder bestimmte Hebe- und Neigungs-Winkel sorgen beim Benutzer für eine komfortable und natürliche Position und vermeiden Schmerzen so bestmöglich.

Um den Körper weniger zu belasten, sollte zudem beim Kauf darauf geachtet werden, dass Gartengeräte wie ein Rasenmäher ein möglichst geringes Eigengewicht haben. Denn wer beispielsweise den schweren Mäher erst aus dem Keller holen muss, belastet seine Gelenke vermutlich mehr, als wenn er mit krummem Rücken den Rasen mäht. Die Geräte sollten deshalb gut erreichbar untergebracht sein und müssen - im Idealfall - nur aus der Gartenlaube herausgeschoben werden.

Ein Rückengürtel entlastet zusätzlich

Sowohl bei der Gartenarbeit als auch bei Tätigkeiten im Haus - wie etwa bei Renovierungsarbeiten - kann ein Rückengürtel zusätzlich unterstützend wirken und die Muskulatur entlasten. Vor allem, wenn schwere Gegenstände getragen werden müssen, werden auf diese Weise Verspannungen und somit Schmerzen reduziert.

Foto: flickr.com/felixtsao