Neue Schnellstarter für Leuchtstoffröhren nötig?

Boris: " Ich betreibe ein Gästehaus, das viel mit Leuchtstoffröhren ausgestattet ist. Alle Röhren sind seit Mitte der 80iger Jahre mit Schnell-Startern ausgestattet, um die Röhren zu schonen. Trotzem versuchen wir, die Röhren in stark frequentierten Räumen den ganzen Tag brennen zu lassen, um sie nicht durch unnötig häufiges An- und Ausschalten zu strapazieren. Da es sich hierbei insgeasamt um Röhren mit einigen hundert Watt über etwa 8-10 Leuchtstunden/Tag handelt, summiert sich das energietechnisch ganz schön. Meine 1. Frage: Rentiert sich diese Methode (nicht-Abschalten der Röhren, tagsüber), auch wenn die schonenden Schnellstarter installiert sind (angenommen die Röhren würden 10x am Tag an/aus-geschaltet werden)? Meine 2. Frage: Unterscheiden sich die Schnellstarter der 80iger Jahre von den heutigen - und wenn ja, inwiefern wirkt sich dies positiv auf die Lebensdauer aus bzw. würde sich sogar eine Umrüstung auf neue Schnellstarter rentieren? "

Antwort von Michel: "Da ihre "Schnellstarter" ja wohl schon rund 20 Jahre im Einsatz sind (was erstaunlich ist), sollten sie Ihren Lampen einmal neue spendieren. Denn die Starter von damals sind "ermüdet". Neue (auch durch neue Technologie) helfen sparen! Bezüglich Ihrer Frage nach dem sinnvollen "Einschaltverhalten" kann man eine korrekte Antwort nur geben, unter Kenntnis der genauen Angaben zu Anzahl, Leistung und Alter der Leuchtmittel. Es ist durchaus möglich, daß es sich bei den (gegenüber den 80er-Jahren) deutlich gestiegenen Energiepreisen durchaus lohnt, die Lampen regelmäßig aus- und wieder einzuschalten. Neue Leuchtstoffröhren haben eine deutlich höhere Lebensdauer bei niedrigerem Verbrauch. Um dies genau zu prüfen kann es sehr hilfreich sein, einen Energieberater, den es mittlerweile in jeder größeren Stadt gibt, hinzuzuziehen. Dieser kann das optimale Schaltverhalten exakt ermitteln."