Nachhaltiges Bauen voll im Trend

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Ob bei Lebensmitteln, Kosmetika, Waschmitteln, Kleidung, Möbeln oder auch in der Baubrache, das Trend-Wort heißt weiterhin Nachhaltigkeit. Es gibt inzwischen kaum einen Architekten, Bürgermeister, Konzernleiter, Immobilienberater oder Bauunternehmer, der ein größeres Projekt ohne ein Öko-Konzept unterbreitet. Der Bau-Trend Nachhaltigkeit schützt die Umwelt und soll dazu beitragen, dass die nachfolgenden Generationen auf dieser Erde mit einem intaktem Ökosystem weiterleben können.

Kosten vorab online berechnen

Neben dem aktiven Umweltgedanken, durch die Schonung des Ökosystems, hat nachhaltiges Bauen auch sofort greifbare Vorteile. Es schützt die Hausbesitzer oder ggf. auch seine Mieter vor den langfristig, weiterhin prognostizierten, ansteigenden Energiepreisen. Und wer spart nicht gerne Geld? Zumal ein Hausbau ohnehin kostenintensiv genug ist. Wer plant, nachhaltig zu bauen, kann vorab einen Baufinanzierungsrechner verwenden. Es gibt hier ganz unterschiedliche Modellrechnungen neben dem allgemeinen Baufinanzierungsrechner, wie den Baunebenkostenrechner, den Erwerbskostenrechner, den Zinstilgungsrechner und den Zinsbindungsrechner, die alle vor einem Hausbau sehr sinnvoll sind. Wer einen Immobilienbau oder Immobilienkauf finanziert, weiß, dass es sich um eine gut überlegte, langfristige Angelegenheit handelt. Auch wenn aktuell das Zinsniveau den langfristigen Kreditnehmern schmeichelt, die unterschiedlichsten Gegebenheiten im Leben können sich im Laufe der Jahre drastisch ändern. Beispielsweise durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder wenn eine Partnerschaft in die Brüche geht. Ein besonderes Augenmerk sollte auf das Eigenkapital gelegt werden. Vor jeder Baufinanzierung sollte das Angebot genau studiert werden. Neben der Höhe der monatlichen Raten und des Zinssatzes liegt ein besonders kritisches Augenmerk auf den anfallenden Gebühren beim Kreditinstitut.

Tipp: Sagen Sie nie in einem Gespräch sofort ja und unterschreiben Sie niemals einen Baufinanzierungsvertrag unter Zeitdruck, sondern holen Sie ein oder mehrere Vergleichsangebote ein, die Sie zu Hause in Ruhe vergleichen können. Drängt ein Sachbearbeiter zur Unterschrift, ist Vorsicht geboten. Dann geht es oftmals mehr um seine Provision, als um Ihr finanzielles, langfristiges Wohl.

Wer schon vor einem Finanzierungsgespräch sich online informiert, ist bestens für ein Gespräch gerüstet. In den kostenlosen Baufinanzierungsrechner kann man beispielsweise den Darlehensbetrag in Euro, die Zinsen in Prozent, die Tilgung in Prozent, die Laufzeit in Jahren und die Monatsraten in Euro eingeben. Somit können Sie sich online einen Überblick ganz individuell selber verschaffen.

DGNB — ein guter Absprechpartner

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) in Stuttgart ist ein wirklich guter Ansprechpartner, wenn es um nachhaltige Bau-Trends und deren Umsetzung geht. Eine immer vierteljährliche Untersuchung mit rund 1.200 Architekten und Architektinnen in Europa zum europäischen Architekturbarometer hat schon vor einem guten Jahr bestätigt, dass die Orientierung an der Nachhaltigkeit allein die Art und Weise der Gebäudebauarten gewaltig verändert hat. Bei Bauherren und Architekten in ganz Europa wird inzwischen durchschnittlich vermehrt auf Nachhaltigkeit geachtet. Die DGNB wurde im Jahre 2007 von sechzehn Initiatoren ganz unterschiedlicher Fachrichtungen der Immobilien- und Bauwirtschaft gegründet. Ziel der Gründung war ein wirklich nachhaltiges und ökonomisch effizientes Bauen in der Zukunft intensiver zu fördern. Bereits 2008 war die Resonanz auf die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen so groß, dass sich der DGNB 121 Organisationen angeschlossen hatten. Heute, im Jahre 2013, zählt der erfolgreiche Verein über 1.100 Mitglieder auf der ganzen Welt. Er stellt eine umfassende nationale und internationale Wissensplattform rund um das ökologische Bauen dar. Nachhaltigkeit ist für die DGNB dabei mehr als nur ein vielzitiertes Wort. Sie versteht darunter „die Verpflichtung der gesamten Gesellschaft, Verantwortung für gegenwärtige Probleme wie Klimawandel und Ressourcenverknappung zu übernehmen, anstatt sie kommenden Generationen zu überlassen“ (DGNB, 2013).

Warum ist nachhaltiges Bauen wertvoll?

Rund ein Drittel des gesamten Ressourcenverbrauchs wird in Deutschland, laut dem Bundesumweltministeriums, von Gebäuden verursacht. Ähnliches gilt ebenso für CO2-Emissionen oder das allgemeine Abfallaufkommen. Diese Kennwerte werden durch nachhaltige Bauweisen langfristig und systematisch reduziert. Viele Hausbauer wissen gar nicht, dass eine nachhaltige Bauweise für das gesamte Ökosystem so wichtig ist. Und viele können sich auch gar nicht vorstellen, was an ökologischem Bauen inzwischen alles möglich ist. Daher lohnt sich ein Blick auf die Seite der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, die umfassende Informationen, Literatur-Tipps, Hinweise zu Veranstaltungen, Messen, Medien und Weiterbildungen zum Nachhaltigkeitsexperten gibt. Das Gute ist, dass bei der DGNB sich Praktiker und Wissenschaftler gemeinsam austauschen, sodass keine einseitigen Fachkenntnisse entstehen. Außerdem arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zum Allgemeinwohl und verpflichtet sich dem Umweltschutz und dem Gesundheitsschutz sowie der Förderung soziokultureller Ziele. Auch wenn ein ökologisch geplantes und gebautes Haus mit unter in der Anschaffung teurer sein kann, so lohnt es sich langfristig über die Einsparung der Energiekosten. Für die Umwelt lohnt es sich alle Male.

Zu guter Letzt sollte man natürlich bucht vergessen, dass gerade in den Ballungsräumen die Mieten und Kaufpreise momentan stark steigen. Eine solche Investition langfristig also durchaus eine ordentliche Rendite abwerfen kann!

Foto: Flickr, BY © Curtis Palmer