Montageanleitung für eine Raumspartreppe

raumspartreppe01.jpgÜbliche Treppen - z.B. aus dem Do-It-Yourself-(DIY-)Baumarkt - gibt
es für genormte Höhen und Anstellwinkel. Hat man andere räumliche Gegebenheiten, muss die Treppe normalerweise aufwändig und mit Verschnitt "zurechtgestutzt" werden. Passt sie auch dann nicht optimal, muss eine teure Maßanfertigung her. Die Trebuline-Treppe kann dagegen Etagenhöhen zwischen 2,20 Meter bis 3,10 Meter in unterschiedlichsten Anstellwinkeln recht einfach miteinander verbinden. Die besondere Flexibilität der Trebuline-Treppe entsteht durch ihre beweglichen Längs­holme bzw. Wangen. Das Resultat: Die Stufenlage ist immer waagerecht und die Pfosten stehen bei jeder Treppenneigung senkrecht (Detail). Die Steigung und Auftrittsfläche der einfach zu montierenden Treppe verändern sich immer passend zur Etagenhöhe. Die stabile Konstruktion gibt es mit und ohne Lackierung. Stufen, Wangen und Geländer sind aus 40 Millimeter starkem und robustem Buchenholz. Die Treppe kann auch vom Heimwerker problemlos montiert werden.
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Für den Aufbau der Treppe sind nur wenige Werkzeuge wie Bohrer, Inbusschlüssel oder Schraubenschlüssel notwendig. Die Treppe besteht aus den beiden Hauptgruppen "Treppe" und "Geländer". Rechts und links wird die Treppe jeweils durch eine kurze und eine lange Treppenwange begrenzt. Hinzu kommt, je nach Anzahl der Steigungen, eine unterschiedliche Anzahl von Trittstufen
und eine Austrittstufe. Das Geländer besteht aus zwei Pfosten, dem Handlauf und zwei Füllbrettern.
Hinzu kommen sowohl bei der Treppe als auch beim Handlauf verschiedene Verbindungsteile.
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Zunächst werden die Wangenteile mit den Stufen verschraubt. Es befindet sich je eine lange und
eine kurze Wange rechts und links der Treppe. Die kürzere Wange wird dabei unterhalb der langen Wange angeordnet. Es ist zu beachten, dass das Ende der Wange mit dem längeren Abstand bis zur ersten Verbindungsbohrung immer nach unten zum Fußboden zeigen muss. Zwei Trittstufen sind mit
einer Bohrung für die Geländerpfosten versehen. Wo diese montiert werden, hängt von der Anzahl der Steigungen ab. Bei 13 Steigungen ist das zum Beispiel die 1. und 11. Stufe. Die Bohrung für die Geländerpfosten muss zu der Seite zeigen, an der später das Geländer montiert wird. Die letzte Stufe
ist die Austrittstufe. Sie wird nur an der längeren Wange befestigt und ist an den zwei Bohrungen von
der oberen Fläche zu erkennen.
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Die Verbindungsschrauben dürfen erst festgezogen werden, wenn Höhe bzw. Steigung eingestellt wurden. Das Maß zum Einstellen der Steigung erhält man, indem die Etagenhöhe durch die Anzahl der Steigungen geteilt wird. Bei 13 Steigungen und einer Etagenhöhe von 2,75 m lautet das Maß: 275:13 = 21,154 cm. Die Steigung kann mit vier Holzkeilen genau fixiert werden. Erst jetzt werden die seitlichen Verbindungsschrauben fest angezogen.
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An der oberen Bohrung der kurzen Wange werden rechts und links jeweils ein Montagewinkel geschraubt. Diese Winkel sind später an der Deckenstirn zu befestigen. Zuvor wird das Geländer zusammengesteckt, verschraubt und die Pfosten an den entsprechenden Trittstufen angeschraubt. Nun kann die vormontierte Treppe in die dafür vorgesehene Deckenöffnung gestellt werden. Besondere Vorsicht ist hier auf den Halt der Treppe zu richten, da diese nach unten wegrutschen kann. Es empfiehlt sich, dass dieser Montageablauf mit mindestens drei Helfern durchgeführt wird.

Die obere Fläche der Austrittstufe soll letztlich mit der oberen Fläche des fertigen Fußbodens eine Ebene bilden. Durch zwei Bohrungen in der Fläche der Austrittstufe wird die Treppe zuerst befestigt. Weitere Befestigungspunkte sind die oben beschriebenen Montagewinkel. Zusätzlich kann die wandseitige Wange mit der Wand fest verschraubt werden. Für die Befestigung von Antrittstufe und Montagewinkel sind keine Befestigungsmittel im Lieferumfang enthalten, da die Befestigungsvarianten zu unterschiedlich sein können. Detaillierte Informationen zum Thema Treppen: Kontruktion, Begriffe und Hinweise haben wir gesondert für Sie bereit gestellt.