Mit Strahlungswärme Schimmelbildung vermeiden

In Deutschland ist es noch üblich, die Wohnungen bzw. die Häuser überwiegend mit einer Konvektionsheizung zu beheizen. Bei diesen Heizungen ist die Raumluft wärmer als die Wände. Diese warme Luft enthält Wasserdampf und je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie bis zur Sättigung aufnehmen. Streicht die erwärmte zirkulierende Raumluft an den Wänden vorbei, kühlt sie ab und ein Teil des Wasserdampfes kondensiert an den kälteren Wänden zu Wasser. Die Wände werden feucht.

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Nun soll kräftiges Lüften helfen. Natürlich trocknet eine feuchte Stelle etwas, wenn "der Wind durch den Raum pfeift". Aber an besonders kalten Oberflächen im Bereich von unzureichend gedämmten Außen­wänden reicht diese Maßnahme aufgrund der stärkeren Kondensation mit vermehrter Durch­feuchtung nicht aus. Danach erwärmt man wieder die Raumluft, damit man es schön warm hat. Die warme Luft nimmt vermehrt Wasserdampf auf, der an den kälteren Wänden kondensiert.

Einen Nährboden für den Schimmel bietet diese Feuchtigkeit allemal. Es reicht schon, wenn die relative Luftfeuchtigkeit auf der Oberfläche der Wand längere Zeit 70 bis 80 Prozent beträgt. Ideale Wachstums­temperaturen für die Schimmelpilze sind zwischen 15 und 30 Grad Celsius. Doch auch 0 bis 15 Grad Celsius und 30 bis etwa 60 Grad Celsius überleben die Schimmelpilze. Sie sind also nur schwer zu bekämpfen. Für den Laien ist ein nicht sichtbarer Schimmelpilzbefall kaum zu erkennen. Die eigentliche Schadenslösung kann nur durch die Veränderung der Ursachen erfolgen.

Mit Strahlungsheizung ist es besser

Im Gegensatz zur Konvektionsheizung erwärmt ein Strahlungsheizsystem in erster Linie nicht die Luft, sondern feste Körper im Raum. Weil hierdurch die Wände mehr erwärmt werden als die Raumluft, kann diese an den Wänden nicht abkühlen. Folglich kondensiert auch kein Wasserdampf! Darüber hinaus sorgt die Infrarot- Strahlungswärme dafür, dass die Wand sogar Feuchtigkeit an die Luft abgeben kann und dabei trocknet.

Die Folgen sind nur positiv:
An der trockenen Wand bildet sich kein Schimmel!
Die trockene Wand dämmt die Wärme besser als eine feuchte!
Die trockene Wand senkt die Energiekosten!

Die Infrarot-Strahlungswärme erwärmt nicht nur die innere Raumhülle, sie trocknet auch das Mauerwerk. Dadurch verschiebt sich der Taupunkt um bis zu einem Drittel der Wandstärke nach außen und der Wärmedämmeffekt steigt entsprechend an. Das trockene Mauerwerk der Raumhülle wiederum dient als Speichermedium für die aufgenommene Wärmeenergie.

Weil mittels einer Infrarotheizung Räume bereits bei niedriger Lufttemperatur wohnbehaglich temperiert sind, stellt sich ein weiterer Vorteil ein: Nach dem Lüften wird Energie eingespart, weil die frische Raumluft nicht erneut so hoch temperiert werden muss.

Moderne, gut gedämmte Gebäude werden heute häufig mit einem kombinierten Heiz- und Lüftungs­system ausgestattet. Weil diese Häuser nahezu luftdicht gebaut sind, benötigen sie eine kontrollierte Wohnraumbelüftung. Dabei wird der Abluft ein großer Teil der Luftwärme entzogen und diese Wärme­energie zum Vorwärmen der von außen kommenden Frischluft genutzt. Diese vorerwärmte Luft muss aber zusätzlich erwärmt werden, bevor sie als Zuluft in die Räume gelangt. Oftmals sind diese Heiz- und Lüftungssysteme so konzipiert, dass man die Wohnraumtemperatur nur durch "Lüften" erhöhen kann. Dazu benötigt man aufgeheizte Luft.

Hinzukommt, dass die Temperatur der Zuluft 50° C nicht überschreiten sollte. Auf diese Weise werden die Zulufträume (Wohn- und Schlafräume) temperiert, jedoch reicht die Temperatur der in die Ablufträume (Bäder, Flure etc.) überströmende Luft oftmals nicht aus, um die Norminnenraumtemperatur zu erreichen. Insgesamt leidet die Behaglichkeit unter diesen Bedingungen erheblich.

Die kleinformatigen Vitramo- Heizelemente wandeln die ihnen zugeführte elektrische Energie beinahe zu hundert Prozent in Wärme um. Sie sorgen für eine optimale Verteilung der Wärme im Raum. Um einen hohen Strahlungsanteil zu erreichen, werden die Heizelemente an der Decke montiert. Der Strahlungs­anteil erreicht so bis zu 80 Prozent. Das Vitramo-Heizsystem arbeitet auch deshalb so effizient, weil eine Steuerungseinheit im Zusammenspiel zwischen den Heizelementen Regelverluste weitgehend vermeidet und dem Gebäude nur so viel Wärme zu führt, wie unbedingt nötig ist, damit sich die Menschen darin behaglich fühlen.

Neubauten sowie Altbauten, die umfassend renoviert werden, werden spätestens bis zum Jahr 2016 über eine Wärmedämmung im Passivhaus-Standard verfügen. Die Folge: Mit dem dadurch geringeren Heizenergieverbrauch sinken auch die Verbrauchskosten.

Einsparungen in diesem Bereich schlagen also kaum noch zu Buche. Warum dann noch in eine teure Heizanlage investieren, die mit ihrem Energie-Einsparpotenzial sich erst in Jahrzehnten amortisiert? Vitramo empfiehlt, die Investitionssumme zu splitten. Ein Teil des Geldes sollte man in Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie investieren, zum Beispiel in Photovoltaik- oder Kleinwindanlagen. Oder man kauft sich Anteile an solchen Anlagen. Den anderen Teil verwendet man für die Anschaffung des Vitramo- Heizsystems.

Der Kerngedanke dabei: Das Heizsystem benötigt elektrische Energie. Elektrische Energie, die man bereits besitzt, braucht man nicht zu kaufen. Auf 20 Jahre gerechnet, arbeitet nach Angaben von Vitramo- Geschäftsführer Lars Voss kein anderes Heizsystem so wirtschaftlich wie eine Kombination aus Photo­voltaik-Anlage mit einem Vitramo- Heizsystem — bei gleicher Effizienz und Komfort. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Gebäude gut oder sehr gut gedämmt ist. Bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 60 kWh/m² Wohnfläche lohnt es sich bereits heute nicht mehr, ein teures wassergeführtes Wärmeabgabesystem einzubauen, wie zum Beispiel eine Fußbodenheizung in Kombination mit einer Erdwärmepumpe.

Mehr Informationen unter www.vitramo.com.