Mit Naturdämmstoffen das Haus warm einpacken

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Sanierung oder Neubau — wer heute modernisiert oder einen Hausbau plant, sollte die Energiebilanz seiner Immobilie im Auge behalten. Denn die seit Oktober 2009 geltende - und nochmals verschärfte Energieeinsparverordnung verlangt von Eigenheimbesitzern, ihre vier Wände noch wärmer einzupacken als bisher. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual — das Angebot an Dämmstoffen ist groß.

Immer mehr im Kommen sind hier die Naturdämmstoffe, denn die Bauherren achten heute nicht nur darauf, dass das Haus warm eingepackt wird, auch baubiologisch soll alles einwandfrei sein. Man lebt schließlich nur einmal und das möchte man möglichst lange tun — ohne krankmachende Chemie und ohne Allergien. Natürliche Dämmstoffe sind hier natürlich ideal.

"Bei der Nutzung natürlicher Bausstoffe wie Flachs, Holzfasern und Co hat sich in den vergangenen zehn Jahren einiges getan", sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Ob Kokosmatten oder Blähtonvorsatz — das wichtigste Kriterium ist die spezifische Wärmeleitfähigkeit des jeweiligen Dämmstoffes. Denn daran lässt sich ablesen, wie effektiv er die kostbare Wärme im Haus hält.

Gerade natürliche Dämmstoffe unterscheiden sich in ihren Dämmeigenschaften stark voneinander. Deshalb sollten Bauherren stets die Werte miteinander vergleichen. Und hier gilt wie bei den Heizkosten: je niedriger, desto besser. Wie gut die verschiedenen Naturdämmstoffe wie Flachs, Hanf, Holzweich-faserplatten, Kokosfasern, Kork oder Zellulose sind und wofür sie verwendet werden, zeigt nebenstehende Abbildung.