Mit Fliesenelementen zum individuellen Badeparadies

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Bewegung heißt leben. Runde Formen strahlen Lebendigkeit aus. In der Zukunft wird gerade dieser Aspekt im Badezimmer verstärkt gefordert. Badlandschaften laden zum Verweilen ein, dabei ist die Wohnqualität des Bades ausschlaggebend.

Funktionalität kombiniert mit feiner Eleganz — so sieht ein ideales und modernes Badezimmer aus, in dem sich jeder wohlfühlt.

Rigips Fliesenelemente unterstützen mit ihren hervorragenden Eigenschaften beide Aspekte und sorgen mit für ein harmonisches Gesamtbild. Mit den Rigips Fliesenelementen kann sich jeder sein kleines, individuelles Badeparadies schaffen.

Aufgrund der enormen Gewichtsersparnis von bis zu 80% gegenüber herkömmlichen Baustoffen bei gleichzeitig enorm hoher Belastbarkeit, lassen sich auch auf Holzbalkendecken, z.B. bei der Altbausanierung, anspruchsvolle Wohnbäder herstellen.

Verarbeitung

Rigips Fliesenelemente können leicht von Hand mit einem Fuchsschwanz, einer Stichsäge oder einem scharfen Messer auf jedes beliebige Maß zugeschnitten werden. Je nach Anforderung werden sie mit mineralischen Flex-Klebemörteln, bei Arbeiten unter Zeitdruck mit Flex-Schnellklebemörteln oder bei besonders hoher Belastung mit lösungsmittelfreiem Epoxid- oder PU-Kleber verklebt.

Verarbeitung im Bodenbereich

Auf tragfähigen mineralischen Untergründen, wie z.B. Estrich oder Beton, werden Rigips Fliesenelemente vollflächig mit mineralischen Flex-Klebemörteln oder bei Termindruckarbeiten mit Flex-Schnellklebemörteln verklebt. Alte Holzfußböden sind auf lose Dielen zu überprüfen und ggf. nachzuschrauben. Zur Armierung der Stoßfugen werden ca. 12 cm breite Streifen aus Glasseidengewebe in Flex-Schnellklebemörtel oder mineralischen Flex-Klebemörtel eingebettet und abgespachtelt. Bei erhöhter Punktbelastung durch schwere Gegenstände, wie z.B. Möbel mit geringem Fußquerschnitt, sind Bodenfliesenformate von mindestens 10 x 10 cm und einer Dicke von mindestens 6 mm einzusetzen.

Verarbeitung im Wandbereich

Rigips Fliesenelemente werden durch Mörtelbatzentechnik mit mineralischen Flex-Klebemörteln oder bei Arbeiten, die unter Zeitdruck stehen mit Flex-Schnellklebemörteln auf den Untergrund verklebt. In Bereichen hoher Druckbelastung durch nachfolgend abgehängte Teile (wie z.B. Waschbecken, hängende Toiletten oder Ähnliches) müssen die Mörtelbatzen zur Druckaufnahme eng aneinanderliegend aufgetragen werden.

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Verarbeitung von Trennwänden, Regalen, Ablagen, Rohrkästen, Podesten, Stufen, Badewannenverkleidungen, Waschtischkonstruktionen u.a. hoher Belastung ausgesetzten Konstruktionen. Bei besonderer Beanspruchung empfiehlt sich hier die Verklebung mit einem lösungsmittelfreiem Epoxid- oder PU-Kleber vorzunehmen.

Verarbeitung im Nassbereich

Bei Feuchtigkeitsbelastung, z.B. im Duschbereich, werden die Stoß- und Eckfugen der Elemente mit ca. 12 cm breiten Streifen aus Glasseidengewebe in Flex-Klebemörtel eingebettet und abgespachtelt. Anschließend werden die Flächen mit einem lösungsmittelfreien Tiefgrund grundiert. Nach Durchtrocknung der Grundierung erfolgt die Flächenabdichtung mit einer flüssigen Dichtfolie, durch zweimaliges Überrollen. In Bereichen, die einer Dehnung unterliegen, wie z.B. Eckfugen und Dehnungsfugen, werden Abdichtbänder in die flüssige Dichtfolie eingeklebt, abgespachtelt und nachgestrichen. Durchbrüche in Rigips Fliesenelemente, die durch Verdübelung oder ähnliches zu Undichtigkeit der Flächen führen können, sind ebenfalls mit mineralischen Flex-Klebemörteln auszufüllen und mit flüssiger Dichtfolie abzudichten. Rohrdurchführungen oder Unterputzarmaturen werden mit Dichtmanschetten oder Dicht-Sets abgedichtet.

Verfliesen

Für die nachfolgende Fliesenverklebung können alle handelsüblichen flexibilisierten Kleber, Flex-Klebemörtel, Dispersionskleber oder lösungsmittelfreien Epoxid-Kleber eingesetzt werden.

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Wichtig:

Bei der Verarbeitung der Rigips Fliesenelemente empfehlen wir eine zusätzliche mechanische Befestigung mit Dübeln: Im Innenbereich 3 bis 5 Stück/m², im Außenbereich 7 bis 10 Stück/m², bei Holzuntergründen mit Befestigungsscheiben aus Edelstahl und korrosionsgeschützten Schnellbauschrauben, bei Hohlkammersteinen, Gasbeton oder anderen nicht druckstabilen Baustoffen mit geeigneten Kunststoffdübeln. Bei druckstabilen Baustoffen, wie Beton oder Vollsteinen, können Teller-Schlagdübel eingesetzt werden. Nicht zulässig sind Dübel im Bereich der Elementstöße. Feuchtigkeitsempfindliche Untergründe, wie Holz und Gipsdielen, sind mit einer Schutzgrundierung zu versehen.

Die Verarbeitung der Fliesenelemente im Detail

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Mit dem Cuttermesser lassen sich Teilelemente ganz einfach zuschneiden. Dabei kann ein langes Lineal oder eine lange Latte wertvolle Hilfe leisten.

Ausschnitte für Schalterdosen und Lichtböden werden mit einer Lochsäge erstellt.

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Mit der Handkreissäge oder einer Stichsäge (geeignet für runde Ausschnitte) werden die Teilelemente zugeschnitten.

Verklebt werden die Fliesenelemente mit einem Silikon-Klebstoff.

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Säulen lassen sich Herstellen durch das Verkleben des zunächst einseitig mittels Cuttermesser eingeschnittenen Fliesenelementes mit Silikon-Dichtmasse auf einem handelsüblichem Kunststoffrohr (Silikon-Dichtmassen dürfen nur bei geringen statischen Anforderungen eingesetzt werden).

Als Zubehör kommen zum Beispiel Teller-Schlagdübel und Silikon-Dichtmasse zum Einsatz.

Mehr Informationen erhalten Sie, wenn Sie jetzt hier klicken: www.rigips-heimwerker.de.