Luftfeuchtigkeit zu hoch?

Sabine G. aus B.: Ich mache mir etwas Sorgen um die Wohnung meiner Mutter. Sie hat vor einigen Monaten angefangen, das Wohnzimmer mit Blumen und Pflanzen regelrecht vollzustopfen. Mittlerweile gleicht dieser Teil des Hauses eher einem Gewächshaus oder einem Dschungel. Die Wetterstation zeigt manchmal eine Luftfeuchtigkeit von knapp 70 Prozent an. Im Sommer ist es in dem Zimmer schwülwarm und im Winter - da meine Mutter aus Prinzip kaum heizt - naßkalt. Das ist doch nicht mehr gesund, oder?

Antwort des Baumarkt-Teams: Liebe Sabine,
was Du da beschreibst, hört sich tatsächlich nicht mehr gesund an. Pflanzen können natürlich das Raumklima enorm verbessern. Aber man darf es nicht übertreiben. Wenn man schon viele Pflanzen in der Wohnung hat, dann muss man auch häufig lüften, damit die Feuchtigkeit nicht zu hoch wird und zu Schimmelbefall führt.

Denn gerade die Kombination aus Kälte und Feuchtigkeit führt garantiert über kurz oder lang zu Schimmel an den Wänden und der kann im schlimmsten Fall Allergien bei Deiner Mutter auslösen. Vielleicht schaust Du deshalb bei nächster Gelegenheit sicherheitshalber einmal hinter den Schränken oder Bildern nach, ob sich da nicht schon Schimmelsporen festgesetzt haben. Wenn das der Fall sein sollte, findest Du im Info-Center von "baumarkt.de" einen Text zum Thema, der Dir sicher weiterhilft.

Grundsätzlich gilt: Ein angenehmes Klima in den Wohnräumen hat man bei einer Luftfeuchtigkeit von unter 65 Prozent und Temperaturen um 21 Grad Celsius. Das Schlafzimmer und die Küche sollten dabei eher etwas kühler sein, während man es im Bad natürlich gerne molligwarm hat.