Lohnen sich Notstromaggregate für den privaten Haushalt?

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In vielen Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäusern oder Kraftwerken müssen sie vorhanden sein, damit bei einem Blackout die Geräte weiterhin laufen können. Doch braucht man im privaten Haushalt auch ein Notstromaggregat?

Was genau ist ein Notstromaggregat?

Ein Notstromaggregat ist ein Gerät, welches unabhängig von elektrischen Netzen eine Stromversorgung gewährleisten kann. Es kommt dann zum Einsatz, wenn nicht die Möglichkeit besteht, sich via Kabeltrommel an ein Stromnetz anzuknüpfen (beispielsweise auf Bauplätzen) oder für den Fall, dass ein Stromausfall eintritt. Diese Stromerzeugungsanlagen funktionieren über einen Motor, der mit Treibstoff angetrieben wird. Bei größeren Anlagen ist dies meistens ein Dieselmotor, bei kleineren und mobileren Modellen eher ein Ottomotor, da bei diesen ein Explosionsschutz nicht ausreichend sichergestellt werden kann. Zu der technischen Ausstattung gehört außerdem noch ein Generator und ein Anlasser.

Verschiedene Ausführungen haben unterschiedliche Leistungen

Bei Notstromaggregaten kann zwischen mehreren Größen und dementsprechend auch unterschiedlichen Leistungen gewählt werden. Es gibt große Anlagen, wie zum Beispiel auf www.wa-stromerzeuger.de, die für den Fall der Fälle ganze Krankenhäuser, Kliniken aber auch Fernseh- und Rundfunksender mit Strom versorgen können. Weitere stationäre, aber weniger leistungsfähige Aggregate können sämtliche Geräte wie Kühlschrank, Gefriertruhe und Heizung eines Haushaltes am Laufen halten. Darüber hinaus gibt es noch kleinere mobilere Ausführungen. Diese kommen beispielsweise beim Ausrücken der Feuerwehr zum Einsatz und können auch ein paar elektrische Geräte eines privaten Haushaltes versorgen. Für den individuellen Gebrauch im Notfall ist die zum Schluss genannte Anlage am sinnvollsten.

Notstromaggregate für private Haushalte

Für private Haushalte lohnen sich Notstromaggregate vor allem dann, wenn das Haus sich weiter außerhalb befinden sollte. In abgelegeneren Gegenden, die sich auf dem Land befinden, ist schneller mal mit Stromausfällen zu rechnen als in Zentrumnähe. Im Falle eines Stromausfalls, zu dem es auch heute öfter mal in größeren Städten kommen kann, sind solche Aggregate meist sehr schnell ausverkauft, sodass es sicherlich nicht schaden kann, für den Notfall einen solchen Stromerzeuger im Keller stehen zu haben. Wichtig ist allerdings: Lassen Sie die Anlage niemals innerhalb des Hauses arbeiten. Die Abgase enthalten Kohlenstoffmonoxid, das zu starken Vergiftungen und zum Tod führen kann.

Foto: © Comstock/Thinkstock