Kunststoffschrauben — besser als herkömmliche Schrauben?

Jeder der schon einmal ein Regal oder einen Schrank aufgebaut hat, wird sich gewundert haben, warum einige Schrauben oder Nägel übrig geblieben sind. Trotzdem steht das gute Stück einige Jahre. Aber warum kann eine kleine Schraube so viel Gewicht halten und was es neuerdings mit den Schrauben aus Kunststoff auf sich?

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Obwohl kaum vorstellbar, aber die Schraube gehört zu unserem Alltag wie Essen und Trinken. Kaum ein Stuhl auf dem wir sitzen oder ein Bett in dem wir liegen, dass nicht von vielen Schrauben zusammengehalten wird. Aber die Schraube hatte viel Zeit sich zu entwickeln. Ihre Geschichte geht zurück bis in die Bronzezeit. Damals dienten die kleinen Metallstäbe als Zierelement an Waffen und anderen Geräten. In der Antike wurden große Schrauben vorwiegend zum Transport von Flüssigkeiten verwendet. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Schraube dann genormt, denn der Eisenbahnbau forderte einheitliche Schraubenköpfe.

Alltagsgegenstand Schraube

Wenn wir unser gegenüber fragen, ob der denn eine Schrauber locker hätte, dann gehört so eine Frage schon zum täglichen Sprachgebrauch. Auch die Schraube selbst ist nicht mehr wegzudenken. Zu einem industriell gefertigten Produkt mutiert, müssen sich Verbrauchen heute im Baumarkt entscheiden, ob sie Holz-, Metall-, Blech- oder Schnellschrauben kaufen möchten. Seit kurzer Zeit sind auch Schrauben aus Kunststoff auf dem Markt erhältlich.

Diese neuen Schrauben haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren metallischen Kollegen: sie beschädigen nicht das, was sie eigentlich zusammenhalten sollen. Genau deshalb werden sie auch gerne im Fahrzeugbau eingesetzt. Auch bekannte Möbelhäuser liefern viele ihrer Produkte bereits mit Plastikschrauben aus.

Egal ob Metall oder Kunststoff, Schrauben gehören zu unserem Alltag wie Strom und Wasser. Sie sorgen dafür, dass die Gegenstände des täglichen Lebens wie Stühle, Schränke und Betten nicht zusammen brechen.