Kubanischer Zaun aus Gesteinsbrocken und Rundholz

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Unser User Volker Wielandt hat uns aus Kuba die Idee für eine Selber­macher­anleitung der besonderen Art mitgebracht. Den Prototypen des kubanischen Zauns hat er natürlich fotografiert. Kosten der Einzäunung pro lfd. Meter nach Ein­schätz­ung unseres Users zwei bis drei Euro, in Kuba höchstens 50 Cent.

Gemauerte Zaunpfosten gibt es allent­halben in Deutschland. Zwischen den halbhohen Säulen befindet sich dann meistens eine bogenförmige Holz­konstruk­tion oder ein geschmiedetes Gitter. Das alles fein akkurat, wie es sich für uns Deutsche gehört — siehe Foto unten.

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Da machen es sich die Kubaner einfacher. Sie nehmen handliche Felsbrocken, die man gratis fast überall einsammeln kann, und mauern ohne Rücksicht auf Fluchtlinien die unteren Abschnitte der kurzen Säulen. Darauf legen sie Rundhölzer (in diesem Fall rot angestrichene) und mauern dann den Rest der Säulen um die Rundhölzer herum.

Damit die Sache dann doch annähernd professionell aussieht, bekommt jede Säule noch einen Abdeckung aus einer Betonplatte. Darauf kann man dann nach getaner Arbeit seinen „Cuba Libre“ abstellen.

Fotos: Volker Wieland by fotoatelier-schumacher.de