Kostenloser Energie-Check für denkmalgeschützte Gebäude

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Die energetische Sanierung von Altbauten stellt Hausbesitzer oft vor große Herausforderungen. Gerade Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden fragen sich, wie sie die energetischen Anforderungen mit den strengen Denkmalschutzvorschriften unter einen Hut bekommen sollen.

Ohne spezielle Beratung ist dies kaum möglich. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat deswegen ein Programm „Haus sanieren — profitieren“ aufgelegt, dass auch für Gebäude geeignet ist, die vor 1918 erbaut wurden. Das Programm beinhaltet einen kostenlosen Energie-Check für Ein- und Zweifamilienhäuser. Dieser wird von geschulten Handwerkern, Energieberatern oder Architekten durchgeführt, die sich mit den speziellen Anforderungen eines denkmalgeschützten Gebäudes auskennen.

Bei der Sanierung von Häusern, die unter Denkmalschutz stehen, ist mit erhöhten behördlichen Auflagen und einem entsprechend hohem baulichem Aufwand zu rechnen, was sich auch im finanziellen Aufwand niederschlägt. Deshalb scheuen viele Besitzer eine energetische Sanierung ihres Gebäudes. Seit April 2012 gibt es aus diesem Grund ein spezielles Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für besonders erhaltenswerte Bausubstanz. Das Programm beinhaltet spezielle Förderkredite oder einen Investitionszuschuss. Für denkmalgeschützte Gebäude oder Gebäude, die als erhaltenswerte Bausubstanz eingestuft wurden, gelten vereinfachte Fördervoraussetzungen.

Mehr Informationen unter www.sanieren-profitieren.de