Kleine oder größere Macken in Holz wegzaubern

Ob antikes Möbelstück, Wandpaneele oder Deckenpaneele, Türen oder Designertisch - der Zahn der Zeit ist unerbittlich und macht sich früher oder später in Form von Kerben, Rissen oder auch größeren Oberflächenschäden bemerkbar. Diese können zwar von einem Schreiner für teures Geld beseitigt werden, doch häufig kommt das teurer als einen neuen Tisch, Stuhl, eine Tür oder eine Kommode zu kaufen. Um dennoch sein Lieblingsmöbel wieder ansehnlich zu machen, bietet Bondex in seinem Wohnraumprogramm die passenden Helfer an. So ist auch der Heimwerker in der Lage, kleinere oder auch größere Macken selbst zu beseitigen.

Kleinere Kratzer beseitigen

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  1. Kleinere Kratzer werden mit dem BONDEX Retuschierstift nahezu unsichtbar beseitigt. Mit seiner Palette von zwölf Farbtönen erreicht der Stift eine hohe Farbidentität verbunden mit dem Ursprungston. Die beigefügte Ersatzspitze sorgt für eine langanhaltende Effektivität des Retuschierstiftes. Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig, fett- und leimfrei sein. Die Oberfläche muss somit von Schmutz, Wachs, Fett, Schimmel und losen Anstrichteilen befreit werden. Dabei sollte keine Stahlwolle zum Schleifen verwendet werden, da sonst die Gefahr von Rostfleckenbildung besteht.
  2. Um die richtige Farbe zu finden, sollte zunächst einmal auf eine Sichtfolie gemalt werden oder ein Probeauftrag an einer nicht sichtbaren Stelle vorgenommen werden (z.B. Rückwand oder unter der Tischfläche). Zur Sicherheit wählt man immer einen helleren Farbton aus und arbeitet immer von hell nach dunkel. Ist die Faserspitze durch zu viel Pumpen zu naß, kurz mit einem Papierwischtuch abtupfen. Helle Kanten und Kratzer nur duch Betupfen bzw. kurze Striche einfärben und Überreste mit Papierwischtuch abwischen.
  3. Leichte Farbübergänge können erzielt werden, indem man ein Stück Baumwolltuch mit der Spitze des Retuschierstiftes betupft und die Fläche leicht überwischt. Bei durchgescheuerten Stellen mit der Spitze einer Lack-Ziehklinge Kapillaren öffnen, damit die Flüssigkeit besser aufgenommen werden kann. Es entsteht ein strukturähnliches Farbraster. Beim Mischen muss zunächst mit einem helleren Farbton vorgearbeitet werden. Nach der Trocknung kann die Oberfläche mit einem dunkleren Farbton überarbeitet werden . Der Stift kann auch auf Kunststoffoberflächen, allerdings nicht auf Weich-PVC, verwendet werden.

Kerben, Risse oder größere Kratzer ausbessern

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  1. Kerben, kleine Risse oder größere Kratzer lassen sich leicht mit BONDEX Wachskitt ausbessern. Sehr gute Farbanpassung ist durch elf Farbtöne gewährleistet, wobei die Farbtöne durch verkneten auch untereinander mischbar sind. Der Wachskitt eignet sich für bereits, gebeizte, lasierte und lackierte Hölzer und Kunststoffoberflächen im Innenbereich, wie Türen und Möbel, Wandpaneele und Holzbauteile. Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig, fett-, leimfrei sein. Schmutz, Fett und lose Anstrichteile müssen dementsprechend zunächst entfernt werden.
  2. Vor der Verarbeitung wird der Wachskitt leicht handwarm erwärmt. Anschließend sollte man einen Probeauftrag an einer nicht sichtbaren Stelle vornehmen. Ist man mit dem Farbton einverstanden, wird der Wachskitt mit der Spitze eines Spachtels unter leichtem Druck in die Reparturstelle eingebracht und glatt abgezogen. Nur kleine Mengen von der Wachsstange entnehmen und verarbeiten. Überschüssiges Wachs unter leichtem Druck abwischen. Wachskittstellen können mit Klarlack, Treppen-und Parkettlack und Holzlack überstrichen werden. Die endbeschichteten Holzflächen regelmäßig inspizieren, kleine Schäden sofort ausbessern - dadurch verlängert sich die Haltbarkeit.

Größere Oberflächenschäden beheben

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  1. Bei größeren Oberflächenschäden hilft die BONDEX Holzpaste. Löcher, Risse und andere Unebenheiten können in acht aktuellen Naturholztönen behandelt werden. Die reparierte Stelle kann nach dem Aushärten geschliffen und gebohrt werden und ist problemlos überstreichbar. Zum Spachteln von Fenstern und Außentüren darf die Holzpaste jedoch nicht verwendet werden. Vor der Anwendung muss der Untergrund von Schmutz, Wachs, Fett, Schimmel und losen Anstrichteilen befreit werden. Harzstellen müssen ausgekratzt und mit geeignetem Mittel (z. B. Nitro-Universalverdünnung) gereinigt werden.
  2. Nur saugfähige Untergründe lassen sich mit der Holzpaste behandeln. Bevor man mit dem Ausbessern beginnt, sollte man eine Probefläche anlegen, um zu sehen, ob man den richtigen Farbton gewählt hat. Die Holzpaste wird mit einem Spachtel eingearbeitet. Tiefere Risse sollten in mehreren Schichten gefüllt und getrocknet werden lassen. Nach der Trocknung werden die Überreste mit feinem Schleifpapier entfernt und zum gleichen Niveau zur Holzoberfläche beigeschliffen.