Kellerwand von außen abdichten

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  1. Eine unverputzte Kelleraußenwand aus Kalksandsteinen soll abgedichtet werden. Vor dem Auftrag einer Bitumen-Dickbeschichtung müssen offene Fugen mit einem Mörtel geschlossen werden. Der Untergrund muss tragfähig, oberflächentrocken, saugfähig, frostfrei und frei von Verunreinigungen sein.


  2. Zunächst müssen alte Mörtelreste auf der Bodenplatte entfernt werden.


  3. Die losen Mörtelreste werden anschließend mit einem Straßenbesen von der Bodenplatte abgefegt.
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  1. Im Wand-/Bodenanschluß wird als nächster Schritt eine Hohlkehle ausgebildet. Zur besseren Haftung des Mörtels wird die Stelle mit einem Quast vorgenäßt.


  2. Zementmörtel wird mit der Kelle in einzelnen Mörtelbatzen auf die Bodenplatte aufgetragen.


  3. Mit einem Kunststoffrohr wird die Hohlkehle abgezogen. Es entsteht ein runder Übergang von der Wand zur Bodenplatte.
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  1. An den Übergängen zwischen Mörtel und Untergrund bzw. Bodenplatte wird mit einem feuchten Pinsel der Anschluß glattgestrichen.


  2. Im nächsten Schritt wird die Kelleraußenwand mit einem Voranstrich versehen. Dazu wird der Bitumen-Anstrich nach Anleitung mit Wasser verdünnt und mit einem Quast vollflächig auf die zu behandelnde Fläche aufgetragen.


  3. Nach Durchtrocknung des Voranstriches (ca. 24 Stunden) wird mit dem Auftrag der Dickbeschichtung begonnen. Dazu wird das Material mit einem Glätter aufgetragen. Abhängig davon, ob im Untergrund eine gewöhnliche Bodenfeuchtigkeit, nicht drückendes Wasser oder gar drückendes Wasser vorhanden ist, muss die Beschichtung unterschiedlich ausgeführt werden.
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  1. Bei Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendem Wasser, das heißt bei Wasser, das in tropfbarer Form im Boden vorliegt, aber keinen hydrostatischen Druck auf das Gebäude ausübt, kann die Abdichtung einlagig ausgeführt werden. Dabei muss die Dickbeschichtung in einer Trockenschichtdicke von mindestens 3 Millimetern aufgetragen werden.


  2. Beim Lastfall drückendes Wasser, das heißt bei Grund-, Stau- oder Schichtwasser, wird die Abdichtung in zwei Arbeitsgängen mit vollflächiger Gewebeeinlage verarbeitet. Die Mindesttrockenschichtdicke beträgt dann 4 Millimeter. Natürlich wird auch im Bereich des Wand-/Bodenanschlusses gleichmäßig die Dickbeschichtung aufgetragen, damit hier keine Undichtigkeiten entstehen.


  3. Abschließend wird die Hohlkehle nochmals mit einer Zungenkelle glattgezogen. Nach Durchtrocknung der Dickbeschichtung werden Perimeterdämmplatten zum Schutz der Abdichtung vor Steinen und Durchwurzelung angeklebt. Erst danach kann die Anfüllung der mit Boden vorgenommen werden. Achten Sie darauf, daß kein Bauschutt aufgeschüttet wird.

(mit freundlicher Unterstützung der quick-mix-Gruppe)