Kellerwand verkleiden - mit Hinterlüftung?

Thomas M.: Ich möchte meine Kellerwände mit einer senkrechten Lattung versehen und darauf Fermacellplatten anbringen. Um eventuell auftretende Feuchtigkeit in den Außenwänden abzuführen (sicher ist sicher), hat man mir im Baumarkt geraten, diese Konstruktion mit einer Hinterlüftung zu versehen. Also jeweils einen Spalt von ca. 1-2 cm zu Boden und Decke freilassen.
Frage:
1. ist das so sinnvoll?
2. macht es Sinn, hierbei Fermacellplatten mit einer aufgeklebten Dämmschicht zu verwenden oder wird die Wirkung der Dämmschicht durch die dahinter frei zirkulierende Luft aufgehoben?

Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Thomas,
der Rat aus Deinem Baumarkt war   richti g!   Kellerwände werden leicht feucht - seltener, weil Feuchtigkeit von außen durch das Mauerwerk dringt, sondern häufiger, weil sich Menschen im Keller aufhalten oder sich Dunst aus der Waschküche verteilt. Kellerräume sind leider sehr oft schlecht belüftet. Dann hat man sehr schnell den Schimmel im Keller - insbesondere hinter Lattenkonstruktionen.

Die Wärmedämmung einer Außenwand von innen ist   nie   so wirkungsvoll, wie die Dämmung von außen. Für diesen Zweck bringt das Anbringen einer Platte mit Wärmedämmung sehr wenig.