Kellerboden — wie dämme ich am besten?

Thomas H. aus N.: Ich möchte einen Kellerraum zum Arbeitsraum umbauen. Dabei sind der Boden (Estrich) und die Wände zu isolieren. Wie muss ich meine Dämmung (Holz, Styropor...) aufbauen?

Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Tommy aus Österreich, Du kannst unglaublich viele Informationen bekommen, wenn Du bei "baumarkt.de" einmal in die Rubrik "Hersteller" und dann in das Unterverzeichnis "Dämmen und Dichten" schaust. Es gibt hunderte Produkte, um nachträglich eine Kellerdecke und eine Wand wärmezudämmen.

Es gibt verschiedenartigste Platten, die auf den Estrich gelegt werden können und die bereits eine Dämmschicht enthalten (siehe Stichwort Dämmplatten). Auch Trockenestrich-Platten sind geeignet, wenn sie eine Dämmlage aufweisen oder wenn eine Dämmung (mindestens vier Zentimeter Styrodur) eingebracht wird. Auf diesen Platten können sofort Fliesen oder andere Bodenbeläge verlegt bzw. verklebt werden.

Auch für die Dämmung von Innenwänden gibt es Dutzende Verfahren. Das einfachste ist das Verkleben von Styrodurplatten auf der Wand. Du kannst aber auch Holzrahmen auf die Wand schrauben, die Zwischenräume mit Mineralwolle oder anderen Dämmstoffen auskleiden und dann auf den Trägerbalken Gipskartonplatten anbringen.

Für die Dämmung von Kellerböden oder Kellerwänden wird empfohlen, auf der Dämmlage eine 0,2 mm PE-Folie aufzubringen und die Überlappungen fachgerecht zu verkleben. Dadurch wird verhindert, daß Wasserdampf aus der Raumluft (oder dem elekr. Wäschetrockner) im kalten Bereich zwischen Wand/Boden und der Dämmung kondensiert und zu Feuchteansammlungen oder gar Schimmel führt.