Keller oder Bodenplatte? Alle Möglichkeiten optimal nutzen

Auf der Wunschliste der Deutschen steht das eigene Haus seit vielen Jahren ganz oben. Das kommt nicht von ungefähr. Ein eigenes Heim bietet bekanntlich Geborgenheit und ist gleichzeitig eine stabile Wertanlage — für die gesamte Familie und die nachfolgenden Generationen. Damit ein Haus jedoch allen Erwartungen gerecht wird, müssen Wünsche und Realität auf einen Nenner gebracht werden. Und das beginnt mit einem soliden Fundament — in jeder Hinsicht. Hierzu wird ein erfahrener und zuverlässiger Partner benötigt. Er steht der Baufamilie mit Rat und Tat zur Seite, stellt die richtigen Fragen und gibt die passenden Antworten.

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Die wichtigste Frage vorab: Keller oder Bodenplatte?

Um diese Entscheidung korrekt treffen zu können, helfen weiterführende Fragen und Informationen:

  • Liegt das Grundstück am Hang?
    Dann ist der Aufwand für das Anfüllen, um die Bodenplatte waagerecht einzupassen, sehr hoch und kostenintensiv. Der Bau eines Kellers wäre in diesem Fall nicht aufwendiger und nahezu kostenneutral.

  • Liegt das Gelände tiefer als das EG des Hauses?
    Auch hier gilt: Das Auffüllen mit Fremdmaterial ist aufwendig und kostenintensiv.

  • Soll wertvoller Wohnraum im EG für die Haustechnik geopfert werden?
    Der Keller schafft Platz für die gesamte Technik, ermöglicht den einfachen Zugang und vereinfacht die Wartung.

  • Im Laufe eines Familienlebens wächst der Raumbedarf!
    Hand aufs Herz: Menschen sind Sammler, außerdem beansprucht der Wohlstand immer mehr Platz. Wohin mit den Skiern im Sommer, den Fahrrädern im Winter, den Terrassenmöbeln oder dem Grill? Vieles wird nur saisonal benötigt, ist somit im Keller bestens aufgehoben. Der Hinweis auf die Garage hilft hierbei bekanntlich nur wenig, denn diese Alternative ist räumlich stark begrenzt!

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Keller ist nicht gleich Keller: Die Nutzung ist daher wichtig

Der Nutzkeller
Ein Nutzkeller ist in erster Linie gedacht als Lager- und Stauraum. Hier ist Platz für die Haustechnik, zu der heute in vielen Fällen eine großvolumige Lüftung mit Wärmerückgewinnung gehört. Da ein Nutzkeller zu den Kalträumen gehört, ist eine Wärmedämmung verzichtbar. Eine sogenannte thermische Trennung sorgt dafür, dass es zwischen dem nicht beheizten Keller und den beheizten Wohnräumen keine Wärmebrücken gibt.

Der Wohnkeller
Ein Wohnkeller beinhaltet im Regelfall auch die technische Einrichtung des Hauses, erweitert aber vor allem den Wohnraum. Im Gegensatz zum Nutzkeller besitzt der Wohnkeller eine lichte Rohbauhöhe von etwa 2,50 m, sodass sich nach Einbau des Estrichs eine Raumhöhe von rund 2,30 m ergibt. Zudem bilden der Keller und die darüber liegenden Stockwerke eine Einheit, wenn es um die Wärmedämmung geht.

Der Hobbykeller
Er stellt die perfekte Kombination von Nutz- und Wohnkeller dar. Neben Nutz- und Lagerfläche bietet er bei einer späteren Raumhöhe von 2,30 m zusätzlich wohnlichen Platz für die Hobbywerkstatt, eine Sauna oder zum Musizieren ohne die Nachbarn zu stören. Die Flexibilität des Hobbykellers zeigt sich auch bei der Wärmedämmung: Sie wird nämlich abgestimmt auf das jeweilige Anforderungsprofil der Baufamilie.

Fazit: Mit nur 10% mehr finanziellem Aufwand kann die Baufamilie mit einem Keller bis zu 30% mehr Wohnraum erzielen.

Mehr Informationen unter www.buerkle-fertigkeller.de