Innendämmung - Möglichkeiten und Probleme (Thermoplatte und Netzrohr-Heizung)

Innendämmung mit Thermoplatte und Netzrohr-Heizung


Um nicht wärmegedämmte Wände warm zu bekommen, ist ein Produkt auf dem Markt, das aus zwei Komponenten besteht. Zum einen aus einer Styropor-Hartschaumplatte, die rückseitig mit Luftkanälen ausgestattet und vorderseitig mit einer Gipskartonplatte beplankt ist. Und zum anderen aus einem Heizungsrohr, das mit einem Metallgeflecht ("Netz") bestückt ist. Im Prinzip beruht das System auf dem seit Jahrtausenden bekannten System der Hypokaustenheizung: Erwärmte Luft zirkuliert und erwärmt so die Wand.

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Das Heizungsrohr mit Kupferdrahtnetz wird über dem Fußboden installiert und verschwindet später hinter der Fußleiste. Über diesem Netzrohr wird dann die Thermoplatte eingebaut. Wie das System funktioniert, ersehen Sie aus der Zeichnung und aus dem Foto des Netzrohres. Es ist verständlich, daß solch beheizte Thermoplatten eine extreme Verbesserung der Wärmedämmung darstellen und sich insbesondere da anbieten, wo Gebäude "auf freiem Feld" dem besonders agressiven Angriff von Regen und Kälte ausgesetzt sind. Mehr Informationen zu diesem System erhalten Sie unter www.paradigma.de.