Im Zeitalter der Mobilität - Umzüge richtig planen und durchführen

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Während es in vergangenen Jahrhunderten für den Großteil der Menschen ein Ziel war, vom Land in die Stadt zu ziehen, werden heute die Prioritäten anders gesetzt. Das ausgehende 20. sowie das 21. Jahrhundert werden häufig als das Zeitalter der Mobilität bezeichnet — aus gutem Grund: denn Menschen (zumindest in so genannten ersten Welt-Ländern) sind mittlerweile eher mobil als sesshaft. Mobilität wird dabei in verschiedene Kategorien unterteilt. Sie reicht von räumlicher Mobilität bis hin zu sozialer, beruflicher und virtueller Mobilität.

Der Berliner Philosoph und Medientheoretiker Boris Groys fasst es wie folgt zusammen: „Die Mobilität zwischen den Städten - in allen Formen des Tourismus und der Migration - hat sowohl unser Verhältnis zur Stadt wie auch unsere Städte selbst grundsätzlich verändert“. Die Stadt wird damit zur Utopie einer vergangenen Zeit. Heutzutage wird sie durch die ständige und vielschichtige Mobilität von Menschen ersetzt. Das heißt jedoch nicht, dass Menschen grundsätzlich nicht mehr über (mindestens) einen Wohnstandort verfügen. Die Vorstellung einer Zukunft, in der jeder über ein mobiles Eigenheim verfügt, das nach Lust und Laune „geparkt“ werden kann, scheint absurd.

Fakt ist, dass Wohnungswechsel immer häufiger werden. Personaler diktieren Arbeitssuchenden unter dem Stichwort „Flexibilität“, dass Standortwechsel für einen Arbeitsplatz akzeptiert werden müssen. Aber auch für Studierende und Auszubildende stellt sich zunehmend die Frage, wo sie die nächsten Monate verbringen werden. Auszubildende sollen ein möglichst breites Wissen erlangen und können während ihrer Ausbildungszeit zum Standortwechsel aufgefordert werden. Studierende werden durch das Bachelor- und Mastersystem dazu ermutigt, ihr Studium an verschiedenen Orten durchzuführen — Praxis- und Auslandssemester nicht inbegriffen.

Ein heutiger Berufstätiger zieht während seiner Laufbahn im Schnitt 3,85 Mal im Umkreis von 250 Kilometern um — Tendenz steigend. Umso wichtiger ist es also, dass der Umzug von A nach B reibungslos vonstattengehen kann. Denn auch wenn wir im Zeitalter der Mobilität leben, hat ein Großteil der Menschen immer noch relativ viele Besitztümer, die bei einem solchen Umzug transportiert werden müssen. Büchersammlungen, Möbel, Kleider — es fällt insgesamt doch immer mehr an Gewicht man, als es zunächst scheint.

Damit man sich mit den Umzügen so wenig Arbeit wie möglich machen muss, gibt es glücklicherweise Anbieter im Internet, die Umzugschecklisten zur eigenen Übersicht bereitstellen. Diese sind hilfreich, da man durch sie Experten an der Hand hat, die sich mit Umzügen bestens auskennen und somit Fehler wie eine zu späte Planung vermieden werden können. Den allermeisten Menschen graut es vor Umzügen, auch wenn sie bereits mehrere hinter sich gebracht haben. Wer sich allerdings frühzeitig durch eine detaillierte Umzugsplanung absichert, kann schneller die positiven Seiten des mobilen Zeitalters auskosten: das Kennenlernen des neuen Ortes mit all seinen Besonderheiten wie Geographie, Menschen, Kulturlandschaft etc.

Foto: epr/HypothekenBoerse