Hochentaster hilft, Sturmschäden zu beseitigen

hochentaster.jpg

Nach einem Orkan wie im Juni 2014 beginnen die Auf­räumarbeiten. Schäden werden begutachtet und der Versicherung gemeldet. In zahlreichen Bäumen hat der Sturm Äste zwar knacken lassen, aber nicht abgerissen. Diese befinden sich in den seltensten Fällen auf Augenhöhe, sondern in den oberen Regionen der Baumkrone. Diese zu erreichen, ist nicht ganz einfach. Gerade die dickeren und damit gefährlichen Äste lassen sich mit einem Hochentaster sicher entfernen. Dieses praktische Gerät ist nichts anderes als eine kleine Kettensäge an einer Teleskopstange. So erreicht man auch Äste in gut fünf Metern Höhe, ohne je seinen sicheren Stand aufgeben zu müssen. Hinweise zum sicheren Umgang mit einer Kettensäge finden Sie in unserer Checkliste. Kleinere Äste und Zweige lassen sich mit einer Teleskop-Schneidgiraffe entfernen.

sturmschaden_windbruch.jpg

Von spontanen Kletterpartien in dem destabilisier­ten Astwerk ist dringend abzuraten. Ein sicherer Stand ist unerlässlich, wenn man Schnitt- und Sägearbeiten durchführt. Deshalb ist auch der Einsatz von Leitern ungeübten Kletterern nur sehr bedingt zu empfehlen. Eine Checkliste zum sicheren Umgang mit der Gartenleiter steht auf baumarkt.de bereit. Risikofällungen sollte man dennoch professionellen Treewalkern überlassen.

Keinesfalls sollte man sich drauf verlassen, dass die nächste Windböe die Arbeit einem schon abnehmen wird. Als Eigentümer oder Besitzer eines Baumes hat man eine Sicherungspflicht. Kommt man dieser nicht nach, wird die Versicherung für die entstandenen Kosten nicht einspringen. Zudem können je nach Standort des Baumes auch Menschen zu Schaden kommen.

Foto(s): www.fotoatlier-schumacher.de, www.westfalia.de