Hebezeuge im Überblick

Wie schon alleine die monumentalen Prachtbauten vergangener Epochen, wie etwa die Pyramiden des alten Ägyptens oder die vielen Kirchen, Burgen und Schlösser des Altertums, beweisen, sind Hebezeuge keine moderne Erfindung der Jetztzeit. Experten vermuten sogar, dass schon zur Steinzeit erste Hilfsmittel zum Anheben und Bewegen schwerer Lasten verwendet wurden.Schon die Neandertaler kannten Seile, folglich könnten schwere Lasten mit Seilwinden hochgehoben worden sein. Aber selbstverständlich sind die vielen verschiedenen Hebevorrichtungen von damals nicht mit den hochmodernen Hilfsmitteln von heute, zu denen beispielsweise Elektroketten- und Elektroseilzüge oder Druckluftketten- und Druckluftseilzüge gehören, zu vergleichen. Wenn es gar nicht anders geht. müssen natürlich Krane anrücken, die je nach Bauart extreme Lasten hieven können

Die Besonderheiten von Elektroketten- und Elektroseilzügen

Wie der Name schon richtig suggeriert, verfügen Elektroketten- sowie Elektroseilzüge über einen Elektromotor, der beim Anheben und Bewegen der Last hilft. Bei den meisten Varianten muss man dabei keine eigene Kraft mehr aufwenden, da die Arbeit alleine vom Motor bewältigt wird. Einige Motoren erlauben dabei sogar einen sogenannten Feinhub, bei dem die Last sehr langsam und dementsprechend kontrolliert angehoben wird, und einen Haupthub mit deutlich schnellerer Hubgeschwindigkeit. Vom reinen Prinzip her und in ihrem allgemeinen Aufbau gibt es eigentlich keinen nennenswerten Unterschied zwischen Ketten- und Seilzügen. So verfügen beide Varianten in der Regel über einen Hubmotor, ein Getriebe sowie eine Führung für die Kette respektive das Seil und eine sogenannte Hakentasche. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung können mit Elektroseilzügen für gewöhnlich deutlich höhere Lasten als mit Elektrokettenzügen bewegt werden. Das dürfte auch der Hauptgrund dafür sein, dass Elektrokettenzüge im Regelfall viel günstiger als Elektroseilzüge sind. Doch wenngleich elektronische Kettenzüge für untere Traglastbereiche konzipiert wurden, lassen sich mit einigen Modellen dennoch beachtliche Lasten von bis zu zehn Tonnen völlig problemlos und vor allem absolut sicher anheben. Ein potenzieller Nachteil von Elektroketten- und Elektroseilzügen ist, dass für ihren Betrieb ausreichend Strom zur Verfügung stehen muss, weshalb sie nicht allerorts zum Einsatz kommen können.

Die Besonderheiten von Druckluftseil- und Druckluftkettenzügen

Wie bereits bei den Elektroketten- und Elektroseilzügen gilt auch bei den Druckluftzügen, dass die Varianten mit Ketten für gewöhnlich preiswerter als ihre Pendants mit Seil sind, dafür aber bloß in relativ niedrigen Traglastbereichen von einigen Hundert bis wenige Tausend Kilogramm verwendet werden können. Die Besonderheit von Druckluftseil- sowie Druckluftkettenzügen ist, dass sie nicht etwa mit Elektrizität, sondern eben mit Druckluft arbeiten, weshalb letztendlich deutlich mehr Einsatzgebiete infrage kommen. Tatsächlich können einige Druckluftkettenzüge sowie entsprechende Druckluftseilzüge sogar in explosionsgefährdeten Bereichen Verwendung finden, wenngleich es für solche Einsatzbereiche auch spezielle Seil- und Kettenzüge mit Motor gibt.

Die Besonderheiten von Hand-Hebezeugen

Selbstverständlich gibt es noch immer Hebezeug, das gänzlich ohne Motor oder Druckluft auskommt, sondern ausschließlich von Hand betrieben wird. Solche Hand-Hebezeuge gibt es sowohl als Seil-, als auch als Kettenzüge. Da Hand-Hebezeuge zumeist viel preiswerter als Elektroseil- und Elektrokettenzüge sowie Druckluftseil- und Druckluftkettenzüge sind, finden sie häufig im Privaten Verwendung, wenngleich es selbstverständlich auch Handseil- und Handkettenzüge für den professionellen Einsatz gibt.

Auf der Webseite www.transprotec.de finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Hebezeugen.