Gartengeräte richtig lagern

Wer einen Garten besitzt, kennt die Situation, in die jedes Jahr zu Beginn des Frühjahrs kommt: Anstatt mit Elan sofort mit der Gartenarbeit beginnen zu können, muss man sich erst einmal daran machen, die verschiedenen Geräte zusammenzusuchen. Das nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern ist auch kraftraubend, denn viele Menschen vergessen über den Winter, wo sie Heckenschere, Gartenschlauch & Co. hingelegt haben.

So lagert man Gartengeräte richtig

gartenhaus-schloss.jpgGerade dann, wenn man einen kleinen Garten besitzt, hat man kaum genügend Platz, einen Geräteschuppen zu errichten. Meist landet das Werkzeug dann einfach im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden. Handelt es sich um schwere Geräte, wie zum Beispiel Heckenscheren oder Rasenmäher, so sollte man diese dennoch in der Nähe des Gartens aufbewahren. Nicht nur erspart dies mühsames Schleppen, auch das Unfallrisiko - welches nie unterschätzt werden sollte! - reduziert sich dadurch. Abhängig von der Größe des Gartens und der Geräte gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Aufbewahrung.

Prinzipiell sollte man Handgeräte vor dem Aufbewahren bzw. der Winterpause immer gründlich reinigen. Nutzt man das Werkzeug nämlich über einen längeren Zeitraum nicht, dann kann sich der Schmutz festsetzen und das Gerät auf Dauer schädigen. Ideal ist, es vor der längeren Pause leicht einzuölen, um Flugrost zu verhindern. Ist dies schon geschehen, kann man die Geräte natürlich noch weiternutzen - allerdings meist etwas schwergängiger. Bereits beim Kauf lohnt es sich hier, auf Geräte zu setzen, die aus rostfreiem Edelstahl gefertigt sind.

Bei Geräten wie Harken oder Rechen sind Aufhängesysteme für die Wand zu empfehlen. Sie passen sowohl in Garagen, in den Keller oder auch an die Wände des Hauses. Weiterhin sind die Systeme in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Geräte mit Stiel lassen sich dort nicht nur trocken, sondern auch platzsparend lagern. Eine Alternative sind Gartenschränke mit einer Tür, in denen sich auch Handgeräte sehr gut verstauen lassen. So hat man alles zur Hand.

Natürlich: Wer einen großen Garten besitzt, muss sich keine Sorgen um die korrekte Lagerung machen. In diesem Fall rentiert sich die Errichtung eines Gerätehauses, das genügend Platz für alles bietet. Darin sorgen Hänge- und Stellvorrichtungen sowie Regale und Schränke für Ordnung. Alles kann trocken und sicher untergebracht werden und ist stets zur Hand, wenn man es benötigt. Wichtig ist jedoch ein Aspekt: Befinden sich auch wertvollere Geräte - wie ein teurer Rasenmäher oder ein Hochdruckreiniger - im Schuppen, so ist es wichtig, diesen abschließen zu können. Insbesondere dann, wenn das Gartenhaus von der Straße aus ersichtlich ist, wirkt es besonders attraktiv für Diebe. gartenhaus-holz.org hat hierzu einen tollen Ratgeber-Artikel. Gerätehäuser mit Fenster schüren diese Neugier noch - besser ist es, sich für ein fensterloses Modell zu entscheiden, das dafür mit einer guten Beleuchtung ausgestattet ist.

Bereits beim Kauf auf die richtigen Geräte zu achten lohnt sich

Hat man ohnehin wenig Platz zur Verfügung, den man möglichst sparen möchte, so kann man bereits beim Kauf diverser Gartengeräte mit Bedacht vorgehen. Sehr praktisch sind multifunktionelle Geräte, die sich dank verschiedener Aufsätze auf viele verschiedene Arten nutzen lassen. Bei Häusern mit wenig Stauraum oder sehr kleinen Gärten sind zum Beispiel Rasenmäher, die man zusammenklappen und aufrecht lagern kann. Solche Geräte sind in der Regel sehr leicht und können daher auch ohne große Probleme in Kellern oder auf Dachböden untergebracht werden. Selbiges gilt für Rasenkantschneider oder auch Hochdruckreiniger: Sie sollten möglichst leicht und platzsparend sein. Eine sorgfältige Reinigung ist allerdings auch hier unabdingbar.

Weiterhin kann beobachtet werden, dass immer mehr Elektrogeräte für den Garten auf dem Markt erscheinen, die mit praktischen Akkus betrieben werden. Nicht nur bietet dies dem Anwender deutlich mehr Bewegungsfreiheit bei der Arbeit - auch das versehentliche Durchtrennen des Stromkabels gehört in Zukunft der Vergangenheit an. Bei Akkus ist es jedoch sehr wichtig, dass sie trocken und kühl eingelagert werden. Schuppen oder Garagen sind für akkubetriebene Gartengeräte daher keine gute Wahl, da die Luftfeuchtigkeit meist zu hoch ist. Besser ist es, sie in Lagerräumen innerhalb des Hauses, wie im Keller oder auch auf dem Dachboden, zu verstauen.