Fertighaus schadstoffbelastet?

Petra Sch.: "Ich bin seit acht Jahren Eigentümerin eines 1966 gebauten XYZ-Fertighauses. Nunmehr leide ich seit ca. einem Jahr sowohl an ständigen Kopfschmerzen, als auch an psychosomatischen Beschwerden, deren Ursache ich auf den Grund gehen möchte.

Ich bitte um Auskunft, ob es sich bei dem o. g. Fertighaus um ein Produkt handelt (immerhin in den 60er Jahren erbaut!!!), das aus schadstofffreien, bzw. mindestens gesundheitlich unbedenklichen Materialien erbaut wurde. Ich meine hiermit insbesondere die Außenwände, Decken, Holzmaterial usw."

Antwort des Baumarkt-Teams: "Liebe Petra,
1966 waren noch viele Baustoffe bzw. chemischen Substanzen in Baustoffen zugelassen, die heute nicht mehr verwendet werden dürfen. Daraus kann man keinem Hersteller einen Vorwurf machen. Damals hat die DIN-Norm z.B. ausdrücklich für bestimmte Einsatzzwecke  vorgeschriebe n.

Was vor 35 Jahren in Ihr XYZ-Fertighaus eingebaut wurde, können wir aber nicht wissen. Unseren Dienst gibt es erst seit 1996.

Ist die Gefahrenquelle erkannt und lokalisiert, müssen belastete Bauteile ausgetauscht werden. Das geht aber immer zu Ihren Lasten, denn kein Hersteller (auch kein Massivhaus-Hersteller) haftet nach 35 Jahren für seine Produkte. Möglicherweise hat aber auch Ihr Vorbesitzer an dem Haus herumgewerkelt und Fußböden oder Deckenpaneelen mit belasteten Klebern oder Farben verlegt, verblendet, bzw. behandelt.

Die Firma XYZ ist übrigens ein seriöser Hersteller. Sie können sich ruhig auch direkt an das Unternehmen wenden. Wir können uns vorstellen, dass die Firma XYZ den preiswertesten Weg kennt, etwaig belastete Teile auszuwechseln, sofern die Belastung überhaupt auf den Hersteller zurückzuführen ist."