Fertighäuser und der Schallschutz

Andreas B.: "Was den Wärmeschutz betrifft, werden die Fertighäuser ja wohl den gesetzlichen Bedingungen gerecht, aber was ist mit dem Schallschutz? Eine konventionelle Wand mit ca. 35 bis 45 cm Stärke hat aufgrund ihrer Masse wahrscheinlich einen höheren Schallschutz, als eine relativ leichte Fertighauswand."

"Steine und vor allem Beton leiten den Schall wesentlich besser weiter, als eine Fertighaus-Wand, die meistens in Holzrahmenbauweise errichtet wird. Die Holzrahmen werden beidseitig beplankt, zwischen die Platten wird eine Dämmschicht eingebracht. Das ergibt alles in allem eine richtig schöne Schallschluckwand. Um Tonstudios schalldicht zu machen, wird hinter der Steinwand immer noch eine Dämmwand eingebaut, die im Prinzip ähnlich wie eine Fertighauswand aufgebaut ist. Wenn Du eine extreme Schallabsorbation haben willst, kannst Du auf die Fertighauswand (und auch auf eine gemauerte Wand) noch eine Schalldämmplatte aufbringen."